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Menschenrechtler warnen: Hunderte Kubaner inhaftiert oder vermisst

  • Mitte Juli sind Tausende Kubaner wegen der schweren Wirtschaftskrise im Land auf die Straßen gegangen.
  • Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International gibt an, dass mehr als 240 Menschen inhaftiert worden oder verschwunden seien.
  • Trotz einer seit der Corona-Pandemie angeordneten Gerichtspause wurden wohl in großer Eile Schnellverfahren abgehalten.
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Frankfurt a.M.. In Kuba sind nach regierungskritischen Demonstrationen laut Menschenrechtlern Hunderte Menschen in Haft.

Trotz einer seit der Corona-Pandemie angeordneten Gerichtspause würden in großer Eile Schnellverfahren abgehalten, erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte am Dienstag in Frankfurt am Main.

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Tausende auf der Straße: Regierungskritische Proteste in Kuba
1:43 min
In Kuba ist es zu landesweiten Protesten gegen die Regierung gekommen. Tausende machten ihrer Frustration über die aktuelle Politik Luft. Teilweise mit Gewalt.  © Reuters
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Zudem seien viele Menschen, die an den Protesten teilgenommen hatten, seit zwei Wochen vermisst.

An Demonstrationen gegen die kubanische Regierung hatten sich Mitte Juli Tausende Menschen beteiligt. Nach Angaben von Amnesty International sind mehr als 240 Menschen inhaftiert worden oder verschwunden. Ein Mensch kam ums Leben.

Die Proteste waren auch eine Reaktion auf die schwere Wirtschaftskrise in Kuba. Der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, Martin Lessenthin, kritisierte, dass den Festgenommenen keine Verteidiger zugestanden würden.

RND/epd

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