• Startseite
  • Politik
  • Mehr Wohngeld wegen steigender Heizkosten durch Klimaschutz-Maßnahmen

Bundestag: Wohngeld-Erhöhung wegen steigendem CO2-Preis

  • Weil das Heizen wegen Klimaschutz-Maßnahmen teuer wird, hat der Bundestag eine Erhöhung des Wohngeldes beschlossen.
  • Es soll um durchschnittlich 15 Euro pro Monat und Haushalt steigen.
  • Nun muss nur noch der Bundesrat zustimmen.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Empfänger von Wohngeld sollen ab dem kommenden Jahr mehr Geld bekommen, weil Klimaschutz-Maßnahmen das Heizen teurer machen. Um durchschnittlich rund 15 Euro pro Monat und Haushalt soll das Wohngeld steigen, wenn der neue CO2-Preis ab 2021 Heizöl und Erdgas verteuert.

Das sieht ein Gesetz vor, das der Bundestag am Donnerstag in Berlin beschloss. Der Bundesrat muss noch zustimmen. 665.000 Haushalte dürften dann nach Einschätzung der Bundesregierung von der neuen “CO2-Komponente” im Wohngeld profitieren.

Das Wohngeld ist eine Sozialleistung, die Bürgern mit geringem Einkommen beim Stemmen der Mietkosten oder der Ausgaben fürs Wohnen in den eigenen vier Wänden helfen soll. Die Höhe hängt vom Einkommen, der Haushaltsgröße und den Miet- beziehungsweise Wohnkosten ab.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen