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Mecklenburg-Vorpommern macht ab 14. Juni Ostsee-Urlaub für alle möglich

  • Schon ab Pfingstsonntag gibt es erste Öffnungen in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Tourismus für alle an der Ostsee soll dann ab 14. Juni möglich werden.
  • Laut Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) könne ab sofort gebucht werden.
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Schwerin. Die Gastronomie in Mecklenburg-Vorpommern darf von Pfingstsonntag an wieder öffnen – außen und innen. Das sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstagabend nach einer Sitzung des Kabinetts. Der Tourismus in dem Bundesland wird am 7. Juni für Einwohner des Landes und am 14. Juni für Gäste aus den anderen Bundesländern geöffnet. Ab sofort könne gebucht werden, sagte Schwesig.

Der Druck auf die Landesregierung für rasche Öffnungen in der Corona-Krise war an den vergangenen Tagen zunehmend gewachsen. Die drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern hatten unmittelbar vor der Kabinettssitzung mitgeteilt, das Land laufe Gefahr, die Öffnung der Wirtschaft zu verschlafen, während Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bayern oder andere Bundesländer schon längst klare Öffnungsperspektiven vorgestellt hätten.

Die Urlaubsbranche hat verhalten auf diese Entscheidung reagiert. Die Branchenkonzepte sahen frühere Termine vor, wie Geschäftsführer Tobias Woitendorf am Dienstag einräumte. „Aber wir haben endlich konkrete Daten und damit Verbindlichkeit für das Einstellen und Zurückholen von Personal, die Organisation des Betriebs sowie die Umsetzung von Hygienekonzepten.“ Die Gäste könnten jetzt mit hoher Sicherheit für den Sommer buchen. „Das Land kann sich dem Wettbewerb stellen.“

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MV öffnet auch Kitas und Schulen wieder

Neben dem Tourismus lockert das Bundesland auch die Regelungen in Kitas und Schulen von kommendem Montag an. Damit wird teils Präsenz-, teils Wechselunterricht möglich. Wer in die Schule geht, muss sich zweimal pro Woche testen.

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Am 21. Juni beginnen die Sommerferien. Von Montag an können ebenfalls Kitas landesweit wieder öffnen. Laut Bundesinfektionsschutzgesetz müssen Kitas und Schulen schließen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt bei mehr als 165 liegt. Das ist derzeit in keiner Region Mecklenburg-Vorpommerns der Fall.

Wegen deutlich gestiegener Corona-Infektionszahlen hatte die Landesregierung Kitas und Schulen im Bundesland vor rund einem Monat grundsätzlich geschlossen. Schwesig hatte stets betont, dass die Regelungen in Schulen und Kitas als erstes wieder gelockert werden sollen, wenn die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei weniger als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche liegt.

Am Dienstag lag dieser Wert bei 77,7, vor einer Woche bei 105,7. Bei einer Inzidenz unter 100 wird für Schüler der Klassen 1 bis 6 und Abschlussklassen Präsenzunterricht, für die anderen Jahrgänge Wechselunterricht möglich.

RND/dpa

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