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FAQ zur Maskenpflicht: Wo gilt sie, und welche Ausnahmen gibt es?

  • Angesichts steigender Zahlen der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat der Bund die Regeln zur Eindämmung der Pandemie verschärft.
  • Dazu gehört auch eine ergänzende Maskenpflicht.
  • Was das bedeutet, und wo Menschen in Deutschland zukünftig einen Mund-Nase-Schutz tragen müssen, fassen wir hier zusammen.
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Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter rasant aus. Inzwischen haben mehrere Städte und Regionen den bislang kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Als Reaktion auf das verstärkte Infektionsgeschehen in Deutschland und anderen Ländern Europas hat der Bund eine Verschärfung der geltenden Maßnahmen zur Pandemieeindämmung beschlossen. Unter anderem soll die Maskenpflicht in Deutschland ausgeweitet werden. Was künftig gilt, fassen wir hier zusammen.

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Merkel und Länderchefs beraten über Corona-Maßnahmen
1:18 min
Es soll zwar keinen zweiten Lockdown geben, aber Kanzlerin Merkel und die Länderchefs beraten über weitere Einschränkungen in der Corona-Krise.  © dpa

Über die konkreten Regeln der verschärften Maskenpflicht und anderer Maßnahmen haben die 16 Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch (14. Oktober) beraten. Mehrere Ministerpräsidenten, darunter Markus Söder (CSU, Bayern) und Armin Laschet (CDU, Nordrhein-Westfalen), hatten sich im Vorfeld des Treffens für eine bundeseinheitliche Regelung ausgesprochen.

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Erweiterte Maskenpflicht: Was gilt zukünftig?

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Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) soll die Maskenpflicht in Städten und Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen erweitert werden. Sie soll künftig ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen auch überall da gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen.

Laut dpa haben sich die Länderchefs mit dem Bund auch darauf geeinigt, in anderen Bereichen die Corona-Regeln zu verschärfen. Demnach dürfen in Regionen mit stark steigenden Infektionszahlen private Feiern künftig nur noch mit maximal zehn Teilnehmern und zwei Hausständen stattfinden. Die Begrenzung gelte bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Sollten die neuen Anti-Corona-Maßnahmen den Anstieg nicht zum Stillstand bringen, sollen sich zudem nur noch bis zu fünf Personen oder die Angehörigen zweier Hausstände im öffentlichen Raum treffen dürfen. Auch eine Sperrstunde für Restaurants soll dann, ab 23 Uhr, gelten.

Wo muss ich einen Mund-Nase-Schutz tragen?

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckungen gilt in Deutschland bundesweit im Handel und Nahverkehr. Generell gilt also: In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen in Deutschland einen Mund-Nase-Schutz tragen. Darüber hinaus gibt es in jedem Bundesland zusätzliche Regelungen.

Was gilt bei Verstößen gegen die Maskenpflicht?

Verstöße gegen die generelle Maskenpflicht können in den Bundesländern mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt mit Bußgeldern geahndet werden. Die Höhe der Geldbuße reicht von 50 Euro (u.a. in Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz) bis 500 Euro (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin).

Wer ist von der Maskenpflicht befreit?

Ausnahmen von der generellen Maskenpflicht gelten für Menschen, denen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist. In den Bundesländern können dazu unterschiedliche Regelungen gelten. In den meisten Ländern, darunter Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen-Anhalt, wird Menschen geraten, eine entsprechende ärztliche Bescheinigung bei sich zu tragen.

Welchen Mund-Nase-Schutz muss ich tragen?

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Das Robert-Koch-Institut empfiehlt für den Alltag eine Stoffbedeckung für Mund und Nase. So könne das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere gemindert werden – allerdings nur, wenn zusätzlich zur Maske auch genügend Abstand zu anderen Personen sowie die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden.

Weitere Fragen zum Gebrauch und zur Reinigung von Masken beantworten wir hier.

RND/mit dpa

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