Städte- und Gemeindebund fordert Ausdehnung der Maskenpflicht

  • In der Debatte um eine Ausweitung der Maskenpflicht hat sich der Städte- und Gemeindebund jetzt klar positioniert.
  • Die Kommunen fordern, das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum auszuweiten.
  • Vor allem, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne.
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Berlin. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen fordert der Städte- und Gemeindebund eine Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes solle überall dort vorgeschrieben werden, “wo im öffentlichen Raum der Abstand nicht eingehalten werden kann - etwa bei Weihnachtsmärkten oder belebten Plätzen - und wo das Infektionsgeschehen die kritische Grenze von mehr als 50 Neuinfektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner erreicht hat oder überschreitet”, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Dienstag mit den Bundesländern über Maßnahmen gegen die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen beraten. Hintergrund sei der besorgniserregende Umstand, dass mehrere große Städte den wichtigen Grenzwert von 50 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten hätten.

Zuvor hatte der Landkreistag bereits eine Obergrenze von weniger als 50 Menschen bei Privatfeiern gefordert. "Ab 50 Teilnehmern wird es logistisch extrem schwierig, die Kontakte nachzuverfolgen, wenn ein Covid-Positiver unter der Gesellschaft war", sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Landsberg nannte es "sinnvoll, bundeseinheitlich eine Höchstzahl von 50 Teilnehmern bei solchen privaten Festen festzulegen."

RND/dpa

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