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AKK: Maskenpflicht am Arbeitsplatz und im Unterricht denkbar

  • Der Vorschlag von Annegret Kramp-Karrenbauer könnte zu einer bundesweiten Pflicht werden.
  • Die CDU-Chefin kann sich vorstellen, dass auch am Arbeitsplatz und im Unterreicht bald eine Maskenpflicht gelten könnte.
  • In NRW gibt es bereits eine solche Regelung für den Schulunterricht.
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Berlin. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer plädiert dafür, im Fall steigender Corona-Zahlen eine bundesweite Maskenpflicht am Arbeitsplatz und im Schulunterricht zu prüfen. Viele Unternehmen hätten die Maskenpflicht am Arbeitsplatz ja schon eingeführt, sagte sie der "Welt am Sonntag". "Das könnte auf jeden Fall ein Schritt sein, der auch bundesweit verpflichtend wird, jedenfalls wenn damit die Schließung ganzer Branchen verhindert werden könnte."

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Richtiger Umgang mit einem Mund-Nasen-Schutz
1:14 min
Es gibt viele Möglichkeiten für eine Mund-Nasen-Bedeckung, jedoch spielt neben dem Tragen auch der richtige Umgang eine wichtige Rolle.  © RND

In Frankreich gilt Maskenpflicht in Unternehmen bereits

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Das gelte auch für die Schulen. "Wenn das obligatorische Tragen von Masken im Unterricht dazu führt, dass wir die Schließung der Schulen umgehen, dann sollten wir darüber nachdenken. Die Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen scheinen nicht so schlecht zu sein", sagte Kramp-Karrenbauer.

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NRW ist das erste Bundesland, das eine Maskenpflicht im Schulunterricht eingeführt hat. Zum Schutz vor Infektionen müssen seit Beginn dieses Schuljahres alle Schüler der weiterführenden und berufsbildenden Schulen einen Mund-Nasen-Schutz auch in der Klasse am Platz tragen.

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In Frankreich soll künftig eine Maskenpflicht in Unternehmen gelten, ausgenommen sind Einzelbüros.

CDU denkt über Verschiebung des Parteitags nach

Die CDU hat nach Angaben von Kramp-Karrenbauer eine Notfallplanung für den Parteitag im Dezember ins Auge gefasst. “Wegen Corona planen wir, den Parteitag zu verkürzen. Es könnte sogar sein, dass wir aufgrund der Corona-Lage den Parteitag auf die reine Vorstandswahlen beschränken”, sagte die Verteidigungsministerin der “Welt am Sonntag”. Sie verwies darauf, dass die Satzung die körperliche Anwesenheit auf einem Parteitag vorschreibt. “Im schlimmsten Fall einer zweiten großen Pandemiewelle bleibt der Vorstand geschäftsführend so lange im Amt, bis der Parteitag einberufen werden kann.”

Die CDU will Anfang Dezember auf einem Parteitag in Stuttgart einen neuen Vorsitzenden wählen. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen.

Der ursprünglich für Ende April geplante Sonderparteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden war wegen der Corona-Krise schon abgesagt worden.

RND/dpa

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