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  • Maskenpflicht in Bayern: Landesregierung gibt 2,5 Millionen FFP2-Masken an Bedürftige aus

Bayern gibt 2,5 Millionen FFP2-Masken an Bedürftige aus

  • In Bayern gilt ab Montag eine FFP2-Maskenpflicht in Geschäften und Nahverkehr.
  • Sozialverbände und Opposition kritisierten, die Pflicht zum Tragen der teuren Masken sei nicht sozialverträglich.
  • Darauf reagiert die bayerische Staatsregierung nun mit der Abgabe kostenloser Masken.
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München. Bayern stellt 2,5 Millionen FFP2-Schutzmasken für Bedürftige kostenlos zur Verfügung. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München an. Damit will die Staatsregierung Härten abfedern, wenn vom kommenden Montag (18. Januar) an eine FFP2-Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen gilt.

Sie reagiert damit auf vielfältige Forderungen von Sozialverbänden und der Opposition.

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FFP2-Maskenpflicht sorgt in Bayern für Diskussionen
1:56 min
Kritikpunkte sind vor allem die Kosten und die teilweise schlechte Verfügbarkeit.  © Reuters

Das Kabinett hatte die FFP2-Maskenpflicht am Dienstag beschlossen. Vom kommenden Montag an sind damit einfache Community-Masken, aber auch einfacher medizinischer Mund-Nasen-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften im Freistaat verboten. Ziel ist nach Worten Söders ein noch höherer Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus. Gängiger Mund-Nasen-Schutz kann Experten zufolge andere Menschen schützen, FFP2-Masken schützen – richtig benutzt – auch den Träger selbst.

RND/dpa

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