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Maskenaffäre: Berliner CDU-Politiker verzichtet auf Kandidatur für Bundestag

  • Die Maskenaffäre hat Folgen für einen Berliner CDU-Politiker.
  • Niels Korte wollte eigentlich für den Bundestag kandidieren, verzichtet nun aber darauf.
  • Berichten zufolge soll er an einer Immobilienfirma beteiligt sein, die ins Corona-Schutzmaskengeschäft eingestiegen ist.
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Berlin. Die Maskenaffäre der CDU hat auch im Berliner Landesverband Konsequenzen. Das Mitglied Niels Korte aus dem Bezirk Treptow-Köpenick verzichtet nach Parteiangaben auf eine Kandidatur für den Bundestag.

Medienberichte hatten das frühere Abgeordnetenhausmitglied mit Geschäften mit Schutzmasken in Verbindung gebracht.

CDU-Generalsekretär Stefan Evers erklärte am Montagabend: „Nach dem von ihm schlüssig und transparent dargelegten Abläufen hat er sich weder als Unternehmer noch als Mitglied der Partei Vorwürfe zu machen.“ Die Berichterstattung der letzten Tage habe gedroht, das Vertrauen in die Politik zu gefährden. Vor diesem Hintergrund handele Korte in Verantwortung für die Partei.

In den vergangenen Wochen waren einige CDU-Politiker wegen der Verwicklung in die Geschäfte mit Schutzmasken unter Druck geraten und hatten in der Folge Ämter oder Mandate niedergelegt.

RND/dpa

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