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  • Markus Söder zweifelt an Laschet-Erfolg bei Bundestagswahl – drei Ministerposten für CSU gefordert

Söder zweifelt an Laschet-Erfolg – und fordert in Koalition drei Ministerposten für die CSU

  • CSU-Chef Markus Söder hat Zweifel geäußert, dass die Union nach der kommenden Bundestagswahl den Kanzler stellen wird.
  • Die Wahrscheinlichkeit sei zwar für viele Menschen hoch, aber es sei nicht sicher, sagte Söder.
  • Der CSU-Politiker forderte für seine Partei mindestens wieder drei Ministerposten.
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Gmund. CSU-Chef Markus Söder setzt nach der Bundestagswahl im September nach eigenen Worten nicht nur auf einen „schwarzen Kanzler“. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Union den Kanzler stelle, sei zwar für viele Menschen hoch – „aber es ist nicht sicher“. Söder fordert für seine Partei auch mindestens wieder drei Ministerposten.

„Wir wollen in der neuen Bundesregierung stark vertreten sein mit mindestens der gleichen Anzahl an Ministern, wie dies jetzt bislang der Fall war“, sagte Söder am Freitag vor einer CSU-Vorstandsklausur am Tegernsee. „Das ist schon der klare Anspruch, den wir an der Stelle haben. Mehr gerne – weniger nicht.“

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Derzeit stellt die CSU für die Ressorts Innen, Verkehr und Entwicklung drei Bundesminister - in einer schwarz-roten Koalition mit der SPD. Aktuellen Umfragen zufolge könnte nach der Bundestagswahl im September aber ein weiterer Partner für eine Koalition nötig sein.

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Söder: „Es ist noch massiv Luft nach oben.“

Söder warnte vor drohenden „Zufallsmehrheiten“, wenn die Union bei der Wahl nicht „deutlich“ die 30-Prozent-Marke überschreite. „Die Union hat sich stabilisiert – aber sie ist noch nicht da, wo wir sie haben wollen“, sagte Söder. „Es ist noch massiv Luft nach oben.“

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„Es ist ganz wichtig, dass wir in den nächsten Wochen dokumentieren, dass es nicht nur darum geht, sich mit Schlafwagen ins Kanzleramt zu fahren, auf langsame Geschwindigkeit.“ Die Union müsse jetzt zulegen und mobilisieren.

RND/dpa

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