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  • Markus Söder: Kurz-Quarantäne wegen Omikron - RKI soll prüfen

RKI soll Vorschlag erarbeiten: Söder will wegen Omikron Quarantäne­regeln aufweichen

  • Wegen der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante fordert Markus Söder eine neue Strategie in der Corona-Politik.
  • Unter anderem spricht er sich für eine kürzere Quarantäne­zeit aus.
  • Außerdem sollte aus seiner Sicht schon bald in ganz Deutschland eine FFP2-Masken­pflicht gelten.
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München. Der bayerische Minister­präsident Markus Söder (CSU) hat sich wegen der Omikron-Variante für eine Verkürzung der Quarantäne­zeit ausgesprochen. Der „Welt am Sonntag“ sagte er: „Die aktuell gültigen Quarantäne­regeln bedürfen mit Blick auf eine mögliche explosions­artige Verbreitung von Omikron einer Überarbeitung. Wir können nicht das ganze Land in Quarantäne schicken.“ Laut dem Bericht forderte Söder vom Robert Koch-Institut (RKI), einen entsprechenden Vorschlag zu erarbeiten.

Das würde in erster Linie die Beschäftigten in der kritischen Infrastruktur betreffen. Söder erhoffe sich von den Experten und dem Bundes­gesundheits­minister eine Klärung, wie es mit den Genesenen weitergehen solle: „Wann sollen sie geboostert werden? Wann braucht es keine Quarantäne? Es gibt derzeit noch viele Fragen und zu wenige Antworten.“

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Wenn lediglich der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, gibt es derzeit keine einheitliche Vorgabe der Quarantäne­zeit. In dem Fall entscheidet das zuständige Gesundheits­amt, nach welcher Zeit eine häusliche Quarantäne beendet werden darf. Nach einer nachgewiesenen Corona-Infektion hingegen ist ein Ende der Isolierung frühestens 14 Tage nach Symptom­beginn möglich.

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Laut dem Bericht hat sich Söder auch für eine umfassende FFP2-Masken­pflicht ausgesprochen. Bisher gehen die 16 Bundes­länder diesbezüglich verschiedene Wege: Während in Bayern schon fast seit einem Jahr nur FFP2-Masken erlaubt sind, hat Niedersachsen eine solche Pflicht erst am vergangenen Dienstag eingeführt. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise sind immer noch OP-Masken erlaubt.

RND/jw

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