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Söder attackiert Bundesländer: Einige haben Ernst der Lage nicht verstanden

  • Bund und Länder hatten eigentlich eine Notbremse ab einer Inzidenz von 100 vereinbart, doch nicht alle Länder setzten diese konsequent um.
  • Bayerns Ministerpräsident Söder kritisiert daher die Corona-Politik seiner Kollegen.
  • Einige Länder hätten den Ernst der Lage noch nicht verstanden, sagt er.
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München/Augsburg. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisiert die Corona-Politik seiner Kollegen. „Die Corona-Lage spitzt sich zu, einige Länder haben den Ernst der Lage leider noch nicht verstanden“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“.

Zur zuletzt aufgekommenen Debatte um mögliche neue Gespräche zwischen Bund und Ländern zu Corona-Maßnahmen sagte er: „Es braucht nicht ständig neue Gespräche, sondern die konsequente Umsetzung der Notbremse.“

Söder forderte, dass die Notbremse überall in Deutschland bei einer Inzidenz über 100 automatisch greifen müsse. „Der Flickenteppich in der Corona-Bekämpfung muss beendet werden, dazu gehören Ausgangsbeschränkungen wie in Bayern und Baden-Württemberg“, betonte er. „Die braucht es jetzt in allen Städten und Landkreisen in Deutschland bei einer Inzidenz über 100.“

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Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte am Samstag für Anfang der Woche weitere Gespräche zwischen Bund und Ländern über einen harten Lockdown in Aussicht gestellt, allerdings nicht unbedingt im großen Format.

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„Wir müssen das auch mit anderen Ländern vorbesprechen, mit dem Bundeskanzleramt. Wir sehen halt, die Zahlen rasen förmlich hoch“, sagte Kretschmann er am Samstagabend in Stuttgart. Bei den Gesprächen am Montag und Dienstag müsse man „zu Klarheit kommen“.

RND/dpa

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