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  • Markus Blume: CSU sei in der Flüchtlingskrise fast “auf die dunkle Seite” geraten

CSU-Generalsekretär: Fehler nicht nur im Umgang mit der AfD

  • Markus Blume räumt viele Fehler seiner Partei im Umgang mit der AfD ein.
  • Die CSU sei in der Flüchtlingskrise fast “auf die dunkle Seite” geraten.
  • Aber auch aus dem Umgang mit der Schwesternpartei zieht er eine Lehre.
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München. Die CSU hat nach Ansicht von Generalsekretär Markus Blume in den vergangenen Jahren nicht nur im Umgang mit der AfD viele Fehler gemacht. “Wir haben einfach unsere Lektion aus dem Jahr 2018 gelernt: Du musst auf der hellen Seite stehen, brauchst einen klaren Kurs der bürgerlichen Mitte. Und vor allem: Du kannst ein Stinktier nicht überstinken”, sagte er der “Zeit” am Donnerstag.

Die CSU habe im Umgang mit der AfD "wirklich alles versucht", sagte Blume. "Ignorieren funktionierte nicht. Übertönen war unmöglich". Am Ende sei die Partei auch in der Flüchtlingskrise fast selbst "auf die dunkle Seite gezogen" worden. Eine Lehre aus der Zeit sei auch der derzeitige Schulterschluss mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Corona-Krise: "Das gehört für uns auch zu dieser Lernkurve. Wie will man Wähler von sich überzeugen, wenn man nicht einmal das eigene Lager vereinen kann."

Den Grünen, dem derzeit großen politischen Gegner, warf Blume in Anspielung auf den auch bei den Grünen umstrittenen Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer eine neoliberale Politik und ein Buhlen mit der FDP um Wählerstimmen vor. Moralische Werte spielten da in erschreckender Weise keine Rolle mehr, sagte Blume.

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Trotz der hohen Umfragewerte für CSU-Chef Markus Söder sieht Blume seine Partei nach den gescheiterten Versuchen von Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber nicht vor einem erneuten Anlauf auf das Kanzleramt. “Uns reicht die Vorstellung, dass wir’s könnten, wenn wir’s müssten.”

RND/dpa

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