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Angriffe islamistischer Rebellen

132 Zivilisten bei Angriffen in Mali getötet

14.04.22: Eine Straße in Bamako in Mali. Gewalttätige Extremisten haben in Mali nach Angaben der Regierung 132 Zivilisten getötet.

Bamako. Gewalttätige Extremisten haben in Mali nach Angaben der Regierung 132 Zivilisten getötet. Die Regierung erklärte am Montag, dschihadistische Rebellen hätten am Samstag und am Sonntag mehrere Dörfer im Gebiet Bankass attackiert. Ausgeführt worden seien die tödlichen Angriffe von der Dschihadistengruppe Katiba. Zuerst hatte Moulaye Guindo, der Bürgermeister von Bankass, der größten Stadt in der Nähe der Dörfer, der Nachrichtenagentur AP am Montag von den Attacken berichtet und erklärt: „Ermittler sind heute vor Ort, um herauszufinden, was genau passiert ist.“

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Die Angriffe zeigen, dass sich die Gewalt islamistischer Extremisten vom Norden weiter in Richtung der Mitte des Landes ausbreitet. Seit mehreren Wochen blockieren extremistische Rebellen in Zentralmali die Straße zwischen der nördlichen Stadt Gao und Mopti in Zentralmali.

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Die Friedensmission der Vereinten Nationen (Minusma) zeigte sich bei Twitter besorgt über „Attacken gegen Zivilisten in der Region Bandiagara, die von extremistischen Gruppen verübt wurden.“ Diese Attacken hätten Berichten zufolge zu Todesopfern geführt und Menschen zur Flucht getrieben.

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Unabhängig von den Angriffen auf die Dörfer starb am Sonntag ein Angehöriger der UN-Friedensmission an Verletzungen, die ihm durch einen improvisierten Sprengsatz zugefügt wurden, wie die Friedensmission mitteilte. Der Minusma-Chef El-Ghassim Wane erklärte, seit Anfang 2022 seien bei mehreren Attacken UN-Blauhelme getötet worden. Derartige Attacken könnten Kriegsverbrechen darstellen.

Seit Beginn des Jahres sind zudem mehrere Hundert Zivilisten bei Attacken im Zentrum und im Norden des Landes getötet worden. Einem Bericht der Menschenrechtsabteilung der UN-Mission in Mali zufolge werden diese sowohl dschihadistischen Rebellen als auch der malischen Armee angelastet.

RND/AP

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