• Startseite
  • Politik
  • Madeleine Albright: “Was in Amerika passiert, ist die Hölle”

Madeleine Albright: “Was in Amerika passiert, ist die Hölle”

  • Madeleine Albright war die erste Außenministerin der Supermacht USA.
  • Heute ist sie Politikberaterin, Professorin und eine der weltweit am häufigsten gebuchten Rednerinnen.
  • Im Interview spricht sie über Frauen, die nicht schweigen, über eine Freiheitsstatue, die weint, und einen Präsidenten, den sie nicht beim Namen nennt.
|
Anzeige
Anzeige

Es gibt ein paar Dinge, über die Madeleine Albright nicht gern spricht. Ihr Alter (83), ihr Jüdischsein und Donald Trump. Das Erste, weil “ich es hasse, mein Alter einzugestehen”. Das Zweite, weil es ihr ein Rätsel bleibt. Und das Dritte? Es ist wie ein bewusstes Ausrufezeichen, wenn die einstige Chefdi­plomatin der USA diesem Präsidenten die namentliche Nennung verweigert. Ein Ausrufezeichen hinter all das, was sie dem “unamerikanischsten, undemokratischsten US-Präsidenten der Geschichte” vorwirft. Und darüber spricht sie dann doch wieder sehr deutlich.

“Das ist nicht das Amerika, das ich kenne”

Video
Zwei US-Polizisten bei Anti-Rassismus-Protesten in Louisville angeschossen
0:44 min
Eine umstrittene Gerichtsentscheidung im Fall Breonna Taylor hat zu erneuten Protesten in Kentucky geführt.  © Reuters
Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Madam Secretary, Sie sagen, die Welt sei derzeit “im Chaos”. Werden Sie dieses Chaos’ nie müde?

Manchmal. Aber es passiert in der Welt immer irgendetwas, das es mir ermöglicht, in irgendeiner Weise eine Rolle zu spielen. Was mich jetzt motiviert, ist der gefährliche Zustand der USA. Das ist nicht das Amerika, das ich kenne. Ich versuche, den Amerikanern klarzumachen, was gerade passiert, und dem Ausland zu erklären, wo wir stehen. Ich habe sehr lange gebraucht, um meine Stimme zu finden – da werde ich gerade jetzt nicht still sein.

Sie gelten als eine der einflussreichsten Frauen globaler Politik. Und doch bündeln sich in Ihnen die verletzlichsten Menschen unserer Zeit: Flüchtling, Frau, geschiedene Mutter, Jüdin. Welche Realität hat Ihr politisches Leben am meisten geprägt?

Wir werden in vielfältiger Weise durch unsere Herkunft definiert. Ich bin bis zu meinem zwölften Lebensjahr in Europa aufgewachsen; wir sind vor den Nazi-Besatzern aus meiner tschechischen Heimat geflohen und dann noch einmal vor der kommunistischen Diktatur. Über Weltpolitik wurde in unserem Exilantenhaushalt ständig geredet. Bei einem Dinner wurde ich kürzlich gebeten, mich selbst in sechs Worten zu beschreiben. Als Immigrantin entschied ich mich für besorgte Optimistin, Problemlöserin – und dankbare Amerikanerin. Der Immigrantenanteil bestimmt in hohem Maße, wie ich die Welt sehe und was die USA mir bedeuten. Der Frauenanteil ist mindestens ebenso wichtig.

Anzeige
Video
Video-Blog zur US-Wahl: Epischer Machtkampf um einen Richterposten
4:03 min
Das oberste amerikanische Gericht, der Supreme Court, wird nach dem Tod von von Richerin Ruth Bader Ginsberg zum Schauplatz der tiefen Spaltung des Landes.  © RND
Die Schicksalswahl Der wöchentliche USA-Newsletter mit Hintergründen und Analysen zur Präsidentschaftswahl in den USA - immer dienstags.
Anzeige

Warum?

Ich war die perfekte älteste Tochter, war fasziniert von allem, was mein Vater tat. Ich habe in einer Mädchenschule gelernt und an einer Frauenuniversität studiert. 1959 war der damalige Verteidigungsminister Redner bei unserer Entlassungsfeier am Wellesley College, seine Tochter war in meinem Jahrgang. Er hatte eine zentrale Botschaft für uns Absolventinnen einer Eliteuni: Eure wichtigste Rolle im Leben ist es, zu heiraten und Kinder großzuziehen. Und was taten wir? Wir saßen einfach da und sind nicht rausgegangen. Das bleibt unfassbar. Ich habe dann auch nicht lange gewartet mit der Ehe – drei Tage nach der Abschlussfeier habe ich geheiratet. Vom Elternhaus ins Studentenheim direkt ins Eheleben, das hing mir lange nach, dass ich nie allein gelebt habe. Ich war 45, als mein Mann sich von mir scheiden ließ. Das war das erste Mal, dass ich, statt immer nur “wir” zu sagen, anfangen musste, “ich” zu denken. Dass ich lernte, dass “ich” Bedeutung hat und ein sehr schönes Wort ist für eine Frau.

“Natürlich wusste ich viel über den Holocaust”

Sie sind europäische Jüdin, waren ein junges Mädchen, als im Holocaust Millionen Juden ermordet wurden. Welchen Einfluss hat diese Erfahrung auf Ihre Politik gehabt?

Ganz ehrlich: keinen. Das ist eine etwas kompliziertere Geschichte. Meine Eltern waren konvertiert, ich wurde als tschechische Katholikin erzogen, wurde mit meiner Hochzeit episkopal und lernte erst im Alter von 59, wenige Tage vor meiner Vereidigung als US-Außenministerin, durch Recherchen von Journalisten, dass ich Jüdin bin und ein Teil meiner Familie, auch drei Großeltern, von den Nazis ermordet wurden. Ich weiß nicht, warum meine Eltern mir das verschwiegen haben. Ich hinterfrage ihre Entscheidung nicht. Aber: Natürlich wusste ich viel über den Holocaust. Und es war mir sehr klar, dass die USA nicht genug getan hatten, um die Vernichtung der Juden zu verhindern. Dieses Wissen, nicht meine Familiengeschichte, hat meine Politik beeinflusst. Vor allem bei der Entscheidung für eine internationale Intervention angesichts der “ethnischen Säuberungen” auf dem Balkan, nachdem wir in Ruanda schon einmal so versagt hatten. Das ist, wer ich bin, alles zusammen.

Bildergalerie
1 von 7
1 von 7
Die US-Gesandte Madeleine Albright trifft in Pjöngjang auf Kim Jong Il, den Vater von Kim Jong Un. Das war im Jahr 2000.  @ Quelle: AP

In ihrem jüngsten Buch beschreibt Albright eine verstörende Szene. Als sie sich 1957 in Wellesley einschrieb, wurden alle neuen Studentinnen ohne Oberteil fotografiert, angeblich, um zu überprüfen, ob die Mädchen eine gute Haltung hatten. Diese Fotos wurden viel später in einem Safe gefunden – an der Männeruniversität Yale. Ein halbes Jahrhundert später, 2009, stöhnt ihre siebenjährige Enkelin: “Was ist eigentlich so toll daran, dass Grandma Maddie Außenministerin war? Es werden immer Mädchen Außenminister!” Das Kind hatte in diesem Amt nur die Republikanerin Condoleezza Rice und Hillary Clinton, Demokratin wie Albright, erlebt.

Was musste in der Zeit zwischen diesen Ereignissen passieren?

Die Welt musste lernen, dass sie die Frauen nicht länger missachten kann. Ich hatte bei einer Zeitung in Missouri gearbeitet, bevor wir nach Chicago zogen, wo mein Mann einen Job als Journalist hatte. Bei einem Essen fragte mich sein Chefredakteur: Was wirst du hier machen, Honey? Ich sagte: Ich werde bei einer Zeitung arbeiten. Er antwortete: Das denke ich nicht. Du machst deinem Mann keine Konkurrenz. Finde was anderes, das du tun kannst. Das habe ich brav getan.

Anzeige

Warum haben Sie dann aufbegehrt?

Weil ich neugierig war und übrigens immer noch bin. Ich habe zuerst Russisch gelernt, dann – sehr lange – weiterstudiert, als meine drei Töchter klein waren. Ich liebte Politik, schrieb meine Doktorarbeit über den Prager Frühling. Dann bekam ich ein Jobangebot in Washington beim demokratischen Senator Ed Musky, den ich politisch bewunderte. Es machte einen Unterschied, dass er nicht nur sagen konnte, “dies ist meine Freundin Madeleine”, sondern “dies ist Dr. Albright”. Mein Timing war gut. In den späten Siebzigerjahren fingen Arbeitgeber an zu verstehen: Wir brauchen Frauen in den Jobs. Ich hatte meine Zeugnisse beisammen. Trotzdem war ich am Ende öfter die einzige Frau im Raum.

Das war ja noch 1993 so, als Präsident Clinton Sie zur US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen berief.

Allerdings! In jedem Land ist mindestens die Hälfte der Bevölkerung weiblich. Es ist einfach eine Verschwendung von klugen Menschen und Ressourcen, wenn sie nicht involviert sind. Das würde ich sogar glauben, wenn ich keine Feministin wäre. Aber wir sind nicht hilflos. Unter den damals 183 UN-Botschaftern waren außer mir nur sechs weitere Frauen. Wir haben dann eng zusammengearbeitet und – zum Ärger mancher Männer – beschlossen, grundsätzlich den Anruf einer Frau aus der Gruppe sofort anzunehmen. Wir wollten zum Beispiel Richterinnen ins Kriegsverbrechertribunal bekommen, da viele Verbrechen an Frauen verübt wurden. Und wir haben das hingekriegt. Ich bin schon oft mit diesem Satz zitiert worden, aber ich glaube es wirklich: Es gibt eine spezielle Ecke in der Hölle für Frauen, die anderen Frauen nicht helfen.

“Ich bin eine dankbare Amerikanerin”

Ist die Zurückweisung der frühen Jahre auch Triebfeder für Ihr enorm aktives “Afterlife”, das Leben nach dem Tod, wie sie die Phase nach dem Ausstieg aus der aktiven Politik 2001 selbstironisch nennen?

Teilweise. Ich war 39, als ich meinen ersten Vollzeitjob bekam. Ich habe also noch sehr viel nachzuholen. Aber ich denke auch, dass ich in gewisser Weise getrieben bin. Ich meine es wirklich ernst, wenn ich sage, ich bin eine dankbare Amerikanerin. Dankbar für dieses Leben, dass an sich ein Wunder ist, wenn man bedenkt, was ich jetzt über meine Familie weiß. Doch, ich bin getrieben, keine Frage. Gerade jetzt.

In der kommenden Woche kommt in Deutschland Ihr jüngstes Buch auf den Markt, “Die Hölle und andere Reiseziele”. Wo verorten Sie die USA im Jahr 2020?

Ich habe das Buch lange vor all dem geschrieben, was im Moment abläuft. Aber der Titel trifft diese Zeit sehr gut – was in Amerika passiert, ist die Hölle. In sehr vieler Hinsicht. Es empört mich.

Was macht Ihnen Angst?

Es gibt ein wachsendes Bedürfnis bei (Zögern) einigen, die Gräben zwischen den Menschen zu vertiefen. Das macht mir Angst. Und dass ein Mensch mit Macht denkt, er stehe über dem Gesetz und eine freie Presse sei der Feind des Volkes, das ist gefährlich.

“Faschismus ist keine Ideologie”

Im Juni hat Präsident Trump Demonstranten gewaltsam vom Lafayette Square in Washington vertreiben lassen – weil er sich ungestört fotografieren lassen wollte. Sie haben ihn daraufhin in einem Zornesausbruch den “unamerikanischsten, undemokratischsten US-Präsidenten der Geschichte” genannt. Ist Donald Trump auch ein Faschist?

Faschismus ist keine Ideologie, sondern ein Prozess, um die Macht zu gewinnen. Die Geschichte des Faschismus zeigt: Die Spaltung der Gesellschaft, das ist die Basis. Das sehe ich mehr und mehr. Ein Führer identifiziert sich mit einer Gruppe auf Kosten einer anderen, die dann als Sündenbock benutzt wird.

Video
Trump schürt Zweifel an Wahl-Ausgang
1:17 min
Der Kurznachrichtendienst Twitter versah einen entsprechenden Tweet des US-Präsidenten erneut mit einem Warnhinweis.  © Reuters

Das können Immigranten sein, die etwa vom US-Präsidenten als “Ungeziefer” tituliert werden, oder Schwarze, die gegen Polizeigewalt demonstrieren und dafür als “Terroristen” dargestellt werden – während zugleich weißen Neonazis zugestanden wird, dass “auch unter ihnen gute Leute sind”?

Trennlinien in Gesellschaften, die ohnehin vorhanden sind, werden von manchen politischen Führern für ihren eigenen Machtanspruch ausgenutzt. Sie bedienen Ärger, Enttäuschung, Unzufriedenheit, auch ökonomische, einer Gruppe und bauen darauf auf. Das ist nicht brandneu. Es passiert jetzt in Ungarn, in Venezuela, auch in Brasilien und Polen in gewissem Maße. Der beste Satz dazu stammt von (dem italienischen faschistischen Diktator Benito) Mussolini: “Wenn du einem Hühnchen nur eine Feder nach der anderen rupfst, dann merkt es keiner.” Wir wollen nicht zu viele nackte Hühner. Wir müssen aufpassen auf Mächtige, die Menschen gegeneinander ausspielen.

“Ich habe keine schreckliche Geschichte”

“Ausgespielt” werden, die Corona-Krise blockiert den Blick auf diese Katastrophe, die Flüchtlinge. Gibt es eine Lektion aus Ihrer Flüchtlingserfahrung im Amerika der Fünfzigerjahre?

Ich habe keine schreckliche Geschichte. Den Amerikanern war sehr bewusst, was in Europa passierte, als die Kommunisten meine Heimat übernahmen. Meine Familie kam mit dem tschechischen Diplomatenpass meines Vaters 1948 nach Amerika. Das ist jetzt vielleicht nicht so nett, aber: Wir hatten den Krieg als Flüchtlinge in England überlebt. Die Engländer nahmen uns sehr freundlich auf und fragten: Was können wir für euch tun – und wann geht ihr wieder nach Hause? Als wir nach Amerika flohen, sagten die Leute: Was können wir für euch tun – und wann werdet ihr amerikanische Bürger? Das ist es, was Amerika von jedem anderen Land unterscheidet.

Der Tag Was heute wichtig ist. Lesen Sie den RND-Newsletter “Der Tag”

Bis heute? Wo Mauern gebaut werden und Muslimen die Einreise verweigert werden sollte?

Ich werde nie vergessen, wie wir auf der “SS America” ankamen und ich als Elfjährige an der Freiheitsstatue stand. Heute sage ich: Die Freiheitsstatue weint. Denn wir werden dem nicht gerecht, wie Immigranten einst aufgenommen wurden und aufgenommen werden sollten. Jedes Land hat das Recht, seine eigenen Zuwanderungsgesetze zu erlassen. Aber wir brauchen Gesetze, die mehr Sinn machen als das, was im Moment passiert.

Beim Zeitungslesen, schreiben Sie, fragen Sie sich oft, was Sie täten, wären Sie noch Außenministerin. Was muss der nächste Chefdiplomat der USA nach der Wahl anpacken?

Ich hoffe, die nächste Außenministerin ist eine Demokratin und arbeitet für Präsident Biden und Vizepräsidentin Harris. Denn die wichtigste Frage ist: Wie können wir Amerikas Ruf wiederherstellen? Wie können wir klarmachen, dass die letzten fast vier Jahre kontraproduktiv waren? Dass sie nicht gut waren aus der Perspektive von Amerikanern, denen es wichtig ist, wie unser Land umgeht mit der Corona-Krise, der Wirtschaft, dem Klimawandel, der Weiterverbreitung von Atomwaffen. Es ist unfassbar harte Arbeit zu tun, um auf bescheidene Art unsere Beziehungen zu reparieren.

“Als Partner werden wir willkommen sein, nicht als dominante Macht”

Glauben Sie denn, dass die Welt nur darauf wartet, dass die USA das entstandene Vakuum wieder füllen?

Das ist interessant, dass Sie das fragen. Mein Gefühl ist, dass viele darauf warten, dass Amerika zurückkommt – aber nicht als “Hyperpower”. Die Menschen wollen das nicht mehr. Sie wollen ein Amerika, das fähig ist zur Zusammenarbeit bei drängenden Problemen. Und ganz bestimmt nicht eines, dass in der Art der Trump-Leute ständig behauptet, dass die USA Opfer von “unfairen Verträgen” seien. Als Partner werden wir willkommen sein, nicht als dominante Macht, die jedem sagt, was er zu tun hat.

Apropos Partner: Sie haben als Außenministerin eine bis heute unverbrüchliche Allianz mit Ihrem deutschen Gegenüber, dem Grünen Joschka Fischer, geschmiedet. Sehen Sie ein neues transatlantisches Dreamteam am Horizont?

Ich weiß nicht genug über konkrete Kandidaten. Aber ich weiß: Es gibt immer eine neue Generation. Lassen Sie es mich so sagen: Als Tschechin habe ich Deutschland nicht gerade als mein Lieblingsland gesehen. Ich spreche viele Sprachen, aber ich habe sehr bewusst niemals Deutsch gelernt. Der bemerkenswerte Joschka aber hat mir ein Gefühl für ein anderes Deutschland gegeben. Joschka hatte als Deutscher entscheidenden Einfluss darauf, dass 1999 im Kosovo ein drohender Genozid gestoppt wurde. 50 Jahre nach dem Holocaust. Wir alle brauchen auch jetzt Partner, aber nicht so sehr einzelne Menschen, sondern Länder, Deutschland etwa und Frankreich. Und jetzt sage ich etwas, was etwas merkwürdig ist für eine Amerikanerin: Wir haben immer viel geredet über die besondere Beziehung mit Großbritannien, wegen unserer gemeinsamen Sprache und Geschichte, aber auch, weil London eine Art Brücke zur EU war. Ich erwarte, dass wir weiter Freunde sind, aber man muss auf sehr viele Länder in Europa gucken und dort starke Beziehungen aufbauen. Ich würde keinen mehr als bedeutsamer erachten als den anderen.

Sie haben große Widerstände überwunden, um dorthin zu kommen, wo Sie sein wollten. Beneiden Sie die jungen Frauen von heute?

Das kann ich nicht sagen. Es ist auf andere Art schwierig für Frauen heute. Ich bin sehr froh, dass es mehr Frauen gibt, die im politischen und wirtschaftlichen System führende Rollen haben. Aber wer meint, alles sei jetzt prima, täuscht sich. Ich denke nicht, dass jüngere Frauen irgendetwas für in Stein gemeißelt nehmen sollten. Die Dinge können sich zurückentwickeln. Es gibt viele, das gilt auf jeden Fall für die USA, die glauben, dass Frauen zurück in die Küche gehörten. Deshalb müssen wir uns über Generationen hinweg unterstützen. In jeder Weise.

Sieben der Bücher von Madeleine Albright standen auf der “New-York-Times”-Bestsellerliste. Auch das jüngste, das im April 2020 in den USA erschien und in Deutschland unter dem Titel “Die Hölle und andere Reiseziele. Eine Autobiografie im 21. Jahrhundert” auf den Markt kommt.

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen