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Macron: Nato-Gipfel als Beginn – China nicht „Kern der Arbeit“

  • Nach seiner „Hirntod“-Aussage über die Nato im Jahr 2019 hat sich der französische Präsident Emmanuel Macron positiv über das jüngste Treffen des Bündnisses geäußert.
  • Der Nato-Gipfel in Brüssel sei ein Punkt des Aufbruchs.
  • Bezüglich China sagte Macron, dass sich die Nato nicht vom Kern der Arbeit und den zahlreichen Herausforderungen des Bündnisses ablenken lassen sollte.
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Brüssel. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht den Nato-Gipfel in Brüssel als Punkt des Aufbruchs für das Staatenbündnis. Die Sitzung vom Montag in Brüssel sei ein Moment strategischer Klärung und des Beginns, sagte Macron nach dem Treffen.

Er sprach von einer wichtigen Etappe, die man sich Ende 2019 gewünscht habe. Der Kontext sei von Zweifeln und Unsicherheiten geprägt, die in den vergangenen Jahren entstanden seien - etwa in Bezug auf das Engagement der USA in der Allianz und zur Frage der Regeln, Prinzipien und Ziele des Bündnisses. Dies habe ihn dazu gebracht, sich 2019 mit einer gewissen Klarheit auszudrücken, sagte Macron.

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Nato sieht China als „systemische Herausforderung“
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Die Nato sieht in politischen, wirtschaftlichen und militärischen Entscheidungen systematische Herausforderungen.  © Reuters
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Der französische Staatschef hatte der Nato 2019 den „Hirntod“ bescheinigt und damit eine große Debatte ausgelöst. Macron pocht seit Jahren auf eine stärkere strategische Rolle und Autonomie Europas im Bündnis und im Zusammenspiel mit den USA.

Auch in Bezug auf China, das als Rivale nun im Kreise der Nato in den Blick genommen werden soll, warnte Macron, man solle sich nicht vom Kern der Arbeit und den zahlreichen Herausforderungen des Bündnisses ablenken lassen.

Er verwies darauf, dass die Nato ein Militärbündnis sei, die Beziehung zu China aber weitaus weiter gefasst sei und dass das Land wenig mit dem Nordatlantik zu tun habe.

RND/dpa

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