Maas: Internationale Institutionen brauchen mehr Rückhalt

  • Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) kritisiert nationale Alleingänge, die der internationalen politischen Zusammenarbeit schaden.
  • Besonders internationalen Institutionen fehle zu oft der Rückhalt, sagte Maas bei einer virtuellen Sitzung des UN-Sicherheitsrats.
  • Nationalismus münde in Zerstörung.
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New York. 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Außenminister Heiko Maas die Krise der internationalen politischen Zusammenarbeit durch nationale Alleingänge angeprangert.

“Internationale Institutionen brauchen konkreten Rückhalt. Rückhalt, der heutzutage allzu oft fehlt”, sagte Maas am Freitag bei einer virtuellen Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York zum Gedenken des Kriegsendes 1945.

UN-Sicherheitsrat leidet unter der internationalen Spaltung

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Deutschlands Bekenntnis zu globalen Lösungen und Multilateralismus ruhe auf seinen Erkenntnissen, dass der Nationalismus in Zerstörung münde.

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Vor allem der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen leide unter der internationalen Spaltung: “Unser Unvermögen, die Kriege in Libyen und Syrien zu beenden, gepaart mit der Unfähigkeit, im Nahen und Mittleren Osten oder in der Ukraine für Frieden zu sorgen, untergräbt die Glaubwürdigkeit des Sicherheitsrats und der internationalen Staatengemeinschaft insgesamt.”

RND/dpa

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