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Wegen Corona-Politik: Luxemburgs Premier Bettel erhält Morddrohungen

  • Die luxemburgische Regierung hatte zuletzt den Druck auf Impfverweigerer verstärkt.
  • Daraufhin hat Premierminister Xavier Bettel nach eigenen Angaben Morddrohungen erhalten.
  • Der Polizeischutz für ihn musste ausgebaut werden.
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Luxemburg. Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel hat nach eigener Aussage wegen seiner Corona-Politik Morddrohungen bekommen. Der Polizeischutz für ihn habe verstärkt werden müssen, sagte er am Donnerstag vor dem Parlament in Luxemburg-Stadt. Die Drohungen seien offenbar eine Reaktion auf verstärkten Druck der Regierung auf Impfverweigerer.

„Das, was wir in der vergangenen Woche vorgeschlagen haben, das haben wir nicht aus Jux und Tollerei gemacht“, sagte Bettel. Er hatte am 8. Oktober Pläne vorgestellt, künftig Zugang zur Gastronomie nur für Geimpfte, Genesene und Getestete zu erlauben. Selbsttests reichten nicht mehr aus, nötig seien zertifizierte Tests - auf eigene Kosten.

Bettel sei in den Drohungen mitgeteilt worden: „Dass man mich umbringen will oder noch eine Kugel und eine Waffe sucht“. Er wolle den Abgeordneten „die unangenehmsten Sachen, die ich in den letzten Tagen bekommen habe, ersparen“. Er fügte hinzu: „Sie sollten nur wissen, dass Leute mir sagen: "Hör auf mit diesen Impfungen, wir haben das genug gehört, wir wollen nichts mehr davon hören".“

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Zur Begründung der Maßnahmen hatte es geheißen, Luxemburg könne eine Überlastung des Gesundheitssystems nicht riskieren. „Wir sind uns bewusst, dass wir mit diesen Maßnahmen das Leben von ungeimpften Leuten unangenehmer machen“, hatte Bettel am vergangenen Freitag gesagt. „Aber wir haben keine Wahl.“

RND/dpa

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