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Luisa Neubauer nach Siemens-Streit: „Das war erst der Anfang“

  • Klimaaktivistin Luisa Neubauer teilt erneut gegen Joe Kaeser aus.
  • In einem Post auf Instagram wendet sich die 23-Jährige mit einer Warnung an den Siemens-Chef und alle anderen CEOs: „Das war erst der Anfang.“
  • Neubauer hatte zuvor einen Posten im Aufsichtsrat des künftigen Unternehmens Siemens Energy abgelehnt.
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Berlin. Der Streit zwischen Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Siemens-Chef Joe Kaeser geht in die nächste Runde. In einem Post auf Instagram wendet sich die oft als „deutsche Greta Thunberg“ bezeichnete Neubauer mit einer Warnung an Siemens und alle anderen Vorstandsvorsitzenden.

„Mentaler Zustand: Behaltet uns besser im Auge“, schreibt sie auf Englisch. Und die 23-Jährige zeigt sich kämpferisch in ihrem Post: „Ihr alle – Siemens, Joe Kaeser und alle anderen CEOs, alle andere Unternehmen, die die Krise weiter befeuern, als gäbe es kein Morgen mehr“, schreibt Neubauer. „Es gibt ein Morgen – und auch eine Zukunft. Das sind wir, und wir werden euch die Zukunft nicht weiter zerstören lassen. Das war erst der Anfang. Das ist keine freundliche Erinnerung, sondern eine freundliche Warnung“, schiebt die Klimaaktivistin nach.

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Neubauer lehnte Posten im Aufsichtsrat ab

Neubauer hatte zuvor eine Stelle im Aufsichtsrat des künftigen Unternehmens Siemens Energy abgelehnt. Sie unterbreitete Siemens-Chef Joe Kaeser daraufhin den Vorschlag, den Job einem Wissenschaftler der Scientists for Future anzubieten.

Hintergrund des Dialogs zwischen Kaeser und Neubauer ist die Lieferung einer Zugsignalanlage für ein umstrittenes Kohlebergwerk in Australien. Die Adani Group mit Hauptsitz in Indien will in Australien eines der größten Kohlebergwerke der Welt aufbauen, das aus fünf Untertageminen und sechs Tagebaustätten bis zu 60 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr fördern soll. Das Projekt wird von Umweltschützern seit Jahren bekämpft. Siemens-Chef Kaeser erklärte am Sonntagabend, an der Lieferung der Zugsignalanlage festhalten zu wollen.

Wie Fridays for Future seinen Kampf für den Klimaschutz fortsetzen will, das zeigt auch ein Tweet der Aktivistin. Sie kündigte am Nachmittag an, zusammen mit Organisationen wie Greenpeace und der Umwelthilfe eine Klimaklage beim Bundesverfassungsgericht einreichen zu wollen.

RND/dpa/aab/das

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