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Ukrainische Politikerin: Streichung der Lufthansa-Flüge nach Kiew ein schlechtes Signal

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Am Samstag hat die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa angekündigt, die Flüge von und nach Kiew von Montag an vorerst bis Ende Februar auszusetzen. Diese Entscheidung wird kritisiert.

München. Die ehemalige ukrainische Vize­minister­präsidentin Iwanna Klympusch-Zynzadse hat die Streichung der Lufthansa-Flüge von Deutschland nach Kiew ab dem 21. Februar scharf kritisiert. Für mehrere ukrainische Politiker und Politikerinnen, die zur Münchner Sicherheitskonferenz angereist seien, werde die Rückkehr in die eigene Hauptstadt damit problematisch, sagte sie dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND).

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Wer von ihnen nicht noch am Sonntag während der Konferenz einen Rückflug nehme, komme nicht mit der Lufthansa zurück, sondern müsse auf Auto oder Bahn ausweichen. Das sei ein „schlechtes Signal“. Die Ukraine werde weiter geschwächt.

Klympusch-Zynzadse bat Deutschland um größtmögliche Unterstützung, einen Angriff Russlands auf ihr Land zu verhindern. „Es wäre fantastisch, wenn Deutschland nicht nur im Kriegsfall Sanktionen gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2 verhängen würde. Es wäre fantastisch, wenn Deutschland heute sagen würde, dass Nord Stream 2 gar nicht mehr in Betrieb gehen wird.“

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Die Welt müsse erkennen, dass es dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht allein um die Ukraine gehe. Er wolle darüber hinaus seine Einflusszonen ausweiten. „Damit besteht die Gefahr eines dritten Weltkriegs.“

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