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CDU-Spitze stimmt für Anerkennung der Homosexuellen als Partei-Organisation

  • Mit großer Mehrheit hat die CDU-Spitze entschieden, eine Sonderorganisation für Lesben und Schwule (LSU) zu etablieren.
  • Die Partei wolle "in der gesellschaftlichen Realität ankommen", heißt es in dem Beschlussentwurf.
  • Abstimmungen des Bundesvorstand und des Parteitags stehen noch aus.
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Berlin. Die CDU-Spitze will die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) als eigenständige Parteiorganisation anerkennen. Die Struktur- und Satzungskommission der Partei sprach sich am Mittwoch nach Informationen aus Teilnehmerkreisen mit großer Mehrheit dafür aus, die LSU künftig als sogenannte Sonderorganisation mit einem festen Platz innerhalb der Partei zu verankern.

Es gab 35 Ja- und eine Nein-Stimme sowie 2 Enthaltungen. Über die Entscheidung müssen im Oktober noch der CDU-Bundesvorstand und Anfang Dezember der geplante Parteitag in Stuttgart abstimmen.

“In der gesellschaftlichen Realität ankommen”

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"Wir wollen, dass die LSU als Organisation fester Bestandteil unserer Partei ist und an der politischen Willensbildung der CDU mitwirkt", heißt es in einem Beschlussentwurf. "Wir haben jetzt die Chance, unsere CDU in der gesellschaftlichen Realität ankommen zu lassen und uns endlich auch für die Rechter aller im Bereich LGBTQ einzusetzen", steht es in dem Papier weiter. Der Begriff LGBTQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und queere Menschen.

Bislang hat die CDU laut Statut sieben Vereinigungen, die speziell die junge Generation, die Frauen, Arbeitnehmer, Kommunalpolitiker, Unternehmer, die Vertriebenen und Flüchtlinge sowie die Älteren ansprechen wollen.

Außerdem gibt es Sonderorganisationen: den Evangelischen Arbeitskreis und den Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Nach dem Kommissionsentwurf sollen die LSU künftig ebenfalls eine Sonderorganisation der CDU sein.

RND/dpa

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