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Entscheidung für Löw stößt in Bundestag auf Skepsis

  • Bundestrainer Joachim Löw darf trotz der jüngsten 0:6-Niederlage in Spanien im Amt bleiben.
  • Linksfraktionschef Dietmar Bartsch nennt das eine „mutige Entscheidung“.
  • Staatssekretär Michael Meister (CDU) beklagt, dass Löw die Mannschaft seit zwei Jahren nicht mehr erreiche.
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Berlin. Die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Jogi Löw weiter als Bundestrainer zu beschäftigen, stößt im Bundestag auf Skepsis. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Das ist eine mutige Entscheidung.“ Für Löws künftige Arbeit gebe es jetzt „nur einen Maßstab: Das ist der Erfolg bei der Europameisterschaft.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Michael Meister (CDU), sagte dem RND: „Ich schätze, was Jogi Löw nach 2006 aufgebaut hat. Aber er hat die Mannschaft in den letzten zwei Jahren nicht mehr erreicht. Und ich habe nicht den Eindruck, dass es da zuletzt zu einer Wende gekommen ist.“ Er fügte hinzu: „Die Spieler brauchen Anleitung, nicht nur vor dem Spiel, sondern auch während des Spiels.“

Löw wird unter anderem zu viel Passivität während der Spiele vorgeworfen, nicht zuletzt nach der 0:6-Niederlage in Spanien.

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Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, sagte hingegen: „Ich bin da eher ein bisschen konservativ. Ich glaube, dass Jogi Löw ein guter Trainer ist. Und so eine Mannschaft hat Höhen und Tiefen. Man braucht da einen langen Atem. Deshalb finde ich es richtig, dass er bleibt.“

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Der DFB hatte am Montag verkündet, „den seit März 2019 eingeschlagenen Weg der Erneuerung der Nationalmannschaft mit Bundestrainer Joachim Löw uneingeschränkt fortzusetzen“.

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