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Merkel wünscht sich bei Öffnungen Rücksicht auf unsichere Menschen

  • Kanzlerin Angela Merkel hat sich am Mittwoch mit ehrenamtlichen Helfern ausgetauscht.
  • Dabei formulierte sie den Wunsch, bei den Öffnungen stärker auf unsichere Menschen Rücksicht zu nehmen.
  • Es solle auch auf jene geachtet werden, „die nicht so tough und so stark sind“.
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Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wünscht sich bei den Öffnungen im Land auch Rücksichtnahme auf unsichere Menschen. Viele sorgten sich, wenn es mancherorts eng und überfüllt sei. „Da müssen wir auch auf die achten, die nicht so tough und so stark sind“, sagte Merkel am Mittwoch bei einer Videokonferenz. Denn auch diejenigen müssten eine Chance haben, im öffentlichen Leben dabei zu sein.

Merkel hatte sich am Mittwoch mit zehn Ehrenamtlern online ausgetauscht. Das digitale Treffen gehörte zur Dialogreihe „Die Bundeskanzlerin im Gespräch“. Sie fragte die Helfer unter anderem, wie sich die Arbeit in der Pandemie verändert habe.

Wolfgang Blasek von der Tafel im hessischen Dieburg beklagte sich zum Beispiel über fehlende Zukunftsperspektiven während der ersten Pandemie-Monate und das Problem der vielen freiwilligen Helfer in einer Tafel, die zur Risikogruppe gehören.

Gaby Knecht, eine Ärztin aus Frankfurt, hilft bei Medizinprojekten im Ausland - diese Einsätze seien durch Corona erschwert. In der Pandemie konnte sie nicht mehr persönlich in den Ländern arbeiten. Merkel stellte in Aussicht, auch internationale Beteiligungen an solchen Projekten wieder zu ermöglichen.

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Daneben kamen Menschen zu Wort, die sich für behinderte Menschen, Kinder und Senioren einsetzen. Der Vertreter einer Geflüchteten-Organisation erzählte auch von seiner Arbeit. Das Gesprächsformat hatte im Zuge der Pandemie im November zum ersten Mal stattgefunden. Zum Auftakt gab es einen Austausch mit Auszubildenden. Danach folgten Gespräche mit Pflegekräften, Polizisten und Studenten.

RND/dpa

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