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Impf-Freiheiten: Lindner will „3G-Regel“ für Geimpfte, Genesene und Getestete

  • FDP-Chef Christian Lindner fordert als Reaktion auf die rückläufige Entwicklung bei den Corona-Infektionen eine „3G-Regel“ für Geimpfte, Genesene und Getestete.
  • Für diese Gruppen sollen demnach weitergehende Lockerungen gelten.
  • Die Bundesregierung beschloss erstmal nur für vollständig Geimpfte und Genesene eine Verordnung für mögliche Freiheiten ab dem Wochenende.
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Berlin. FDP-Chef Christian Lindner fordert als Reaktion auf die Entwicklung bei den Corona-Infektionen weitergehende Lockerungen auch für Menschen mit einem Negativtest. „Angesichts des rückläufigen Infektionsgeschehens und deutlich beschleunigter Impfkampagne müssen jetzt Öffnungsschritte erfolgen“, sagte Lindner am Dienstag.

„Außerhalb von Hotspots sollte in ganz Deutschland die 3G-Regel gelten: Für Geimpfte, Genesene und Getestete sollten Restaurants, Handel, Hotels, Museen, Theater und Kinos mit Schutzkonzepten wieder öffnen.“ Vor allem die Außengastronomie unter freiem Himmel sei ohnehin mit einem geringeren Risiko verbunden.

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Zuvor erklärte Lindner, dass es zu spät sei, die Betriebsärzte bei den Corona-Impfungen erst im Juni einzubinden. „Betriebsärzte müssen bei den Impfungen jetzt sofort eingebunden werden, statt erst im Juni. Ebenso Apotheken und Zahnärzte“, sagte der FDP-Chef.

Lockerungen für vollständig Geimpfte

Für vollständig Geimpfte und Genesene könnten die Corona-Regeln unterdessen schon ab dem Wochenende gelockert sein. Die Bundesregierung beschloss am Dienstag eine entsprechende Verordnung und machte damit den Weg für einen schnellen Beschluss in Bundestag und Bundesrat frei.

Die Bundesländer haben währenddessen bereits unterschiedliche Öffnungspläne angekündigt. Zuerst hatte Bayern Pläne für die Aufhebung der Ausgangssperre für Geimpfte ab Donnerstag öffentlich gemacht.

RND/dpa/ar

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