• Startseite
  • Politik
  • Lockdown: Merkel stellt längerfristige Strategie für Schulen und Kitas in Aussicht

Merkel stellt längerfristige Strategie für Schulen und Kitas in Aussicht

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei den Beratungen am Mittwoch mit den Ministerpräsidenten längerfristige Strategien für Schulen und Kitas auf den Weg bringen.
  • Die Infektionswelle sei gebrochen, aber die Infektionszahlen müssen weiter gedrückt werden, so die Kanzlerin weiter.
  • Merkel mahnt in der Debatte zu Lockerungen zur Vorsicht.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel hat angesichts zurückgehender Corona-Infektionszahlen eine längerfristige Strategie für Schulen und Kitas in Aussicht gestellt. Man wolle bei den Beratungen mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch eine solche Strategie auf den Weg bringen, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa von Teilnehmern in Online-Beratungen des CDU-Präsidiums. Zugleich habe sie betont, in den nächsten beiden Wochen müssten die Infektionszahlen nochmals gedrückt werden. Merkel mahnte im Zusammenhang mit der Debatte über Lockerungen zur Vorsicht.

Video
Merkel stellt eine Strategie für Kitas und Schulen in Aussicht
1:09 min
Die Corona-Infektionszahlen gehen in Deutschland zurück. Angela Merkel stellte nun eine eine Strategie für Kitas und Schulen in Aussicht.  © dpa

Die Kanzlerin sagte nach diesen Informationen weiter, die Infektionswelle sei gebrochen, aber noch kein Bundesland liege unter der Zahl von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Zudem gebe es eine sehr langsame Reduzierung des R-Wertes. Besorgt äußerte sich Merkel zu der in Südafrika kursierenden Virus-Variante B.1.351, die auch über Großbritannien nach Deutschland komme. Viele Staaten, auch die Bundesrepublik, haben Einreisen aus Südafrika eingeschränkt.

Anzeige
Video
4535 Corona-Neuinfektionen und 158 neue Todesfälle gemeldet
0:55 min
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist weiter gesunken – Am Montagmorgen wurden dem RKI 4535 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.  © dpa

Sieben-Tage-Inzidenz bei 76

Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montagmorgen bei 76. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 0,94 (Vortag 0,95). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 94 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Video
Wissenschaftler halten offene Schulen in Corona-Zeiten für möglich
2:14 min
In einem neuen Leitfaden halten Experten das Risiko mit strengen Hygieneregeln für beherrschbar.  © Reuters

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wies nach diesen Angaben bei der Präsidiumsschalte darauf hin, dass die Zahl der belegten Intensivbetten sinke, aber immer noch über einer kritischen Marke liege.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen