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Friseure dürfen am 1. März öffnen: „Die gesamte Branche atmet auf“

  • Ab dem 1. März dürfen Friseursalons wieder ihre Türen für Kunden öffnen.
  • Der Präsident des Zentralverbandes des deutschen Friseurhandwerks sieht darin ein „richtiges Signal“.
  • Allerdings müssten auch die Überbrückungshilfen schnellstmöglich ausgezahlt werden.
Lilly von Consbruch
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Berlin. Bund und Länder haben sich geeinigt: Friseure sollen in Deutschland ab dem 1. März 2021 wieder öffnen dürfen. Für die 240.000 Friseure bedeute das eine große Erleichterung, sagte Harald Esser, Präsident des Zentralverbandes des deutschen Friseurhandwerks, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Die gesamte Branche atmet auf. Endlich haben wir wieder eine Perspektive und Planungssicherheit.”

Es sei wichtig, dass dem Friseurhandwerk als Teil der Körperpflege nun entsprechende Bedeutung zugeschrieben werde. „Ich nehme das Wort ungern in den Mund, aber Friseure sind systemrelevant”, sagte Esser. Das werde nun endlich anerkannt.

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Öffnung ist „richtiges Signal“

Die Wochen der Schließungen seien für die Inhaber von Friseursalons zum Teil existenzbedrohend gewesen. Deshalb sei die Öffnung ab dem 1. März „ein richtiges Signal”, jedoch sei darüber hinaus wichtig, dass die angekündigten Überbrückungshilfen so schnell wie möglich beantragt und ausgezahlt werden können. Die Mittel würden vor allem benötigt, um die Kosten zu deckeln, die trotz Geschäftsschließung anfielen, sagte Esser.

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Die angekündigten Hygienevorschriften seien für die Friseure kein Problem. Die Friseure hätten sich bereits mit den Hygienestandards abgefunden und würden die Vorschriften nun auch mit den Kunden kommunizieren.

„Wir wollen alle weiterhin sicher sein, deshalb werden wir darauf achten, dass niemand mit Erkältungssymptomen zu uns kommt, wir werden jeden registrieren, der bei uns einen Termin hat. Und ohne Termin geht zunächst sowieso nichts”, sagte Esser.

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