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Livestream: Bundeskanzlerin Merkel beim Wohnraumgipfel

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am Dienstag beim Wohnraumgipfel eine Rede.
  • Durch die Corona-Pandemie findet das Treffen rein digital statt.
  • Den Livestream zur Merkel-Rede finden Sie hier - los geht es um 11 Uhr.
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Berlin. Nach drei Jahren zieht die Bundesregierung am heutigen Dienstag eine Bilanz ihrer Wohnungspolitik.

An der Online-Konferenz nehmen unter anderen Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Bauminister Horst Seehofer (CSU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) teil.

Das Urteil der Opposition fällt schon vorher vernichtend aus. So sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, das Ergebnis sei „niederschmetternd“.

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Sehen Sie hier im Livestream: Merkel redet beim Wohnraumgipfel

Der Termin ist für 11 Uhr angesetzt. Der Beginn kann sich um wenige Minuten verzögern. Falls der Stream nicht ordnungsgemäß laden sollte, dann klicken Sie bitte hier.

Nach Ansicht des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) können die Probleme nicht allein in den überhitzten Wohnungsmärkten der Metropolen gelöst werden. DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg fordert deshalb eine stärkere Förderung von Kleinstädten und ländlichen Regionen, wo knapp zwei Millionen Gebäude leer stünden. „Dort ist das Wohnen oft noch bezahlbar“, sagte Landsberg der dpa.

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CDU/CSU und SPD hatten im Koalitionsvertrag eine „Wohnraumoffensive“ vereinbart. Einige der Ziele: 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime schaffen, zwei Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau stecken und die Rechte von Mietern stärken.

Für die Gewerkschaft IG Bau ist dieses Vorhaben gescheitert. „In Sachen Wohnungsbau ist für diese Bundesregierung die Versetzung gefährdet“, sagte IG-Bau-Chef Robert Feiger der dpa. Die Mieten gingen durch die Decke, während alle zwölf Minuten eine Sozialwohnung vom Markt verschwinde.

Der Eigentümerverband Haus & Grund befürchtet eine Zerstörung des deutschen Wohnungsmarktes. „Internationale Fondsgesellschaften verdrängen private Vermieter als Eigentümer, die resigniert aufgeben“, sagte Verbandspräsident Kai Warnecke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Diese Entwicklung sei auch ein Nachteil für finanzschwache Mieter.

RND/cle

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