Iran-Krise: Donald Trump verzichtet auf Vergeltung

  • Der Iran hat seine Vergeltungsdrohung wahr gemacht und US-Ziele im Irak mit Raketen angegriffen.
  • Der Präsident des Landes, Hassan Ruhani, drohte derweil den USA für den Fall eines Gegenangriffs.
  • Teheran spricht von einem „Akt der Selbstverteidigung“. Das Protokoll des Tages.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Nicht einmal eine Woche hat es gedauert, bis Irans Führung ihre Drohung wahr macht und Vergeltung für die Tötung ihres Top-Generals Ghassem Soleimani übt.

US-Präsident Donald Trump hat den Beschuss von Stützpunkten im Irakje doch als offenbar verhaltene Racheaktion des Irans gewertet. Dieser halte sich nach der Tötung seines Generals durch eine US-Drohne augenfällig zurück, sagte Trump am Mittwoch in Washington. Die iranischen Raketen hätten keine Amerikaner oder Iraker getötet, weil das Frühwarnsystem sehr gut funktioniert habe. Die US-Bürger sollten darüber "äußerst dankbar und glücklich sein".

Trump kündigte als Reaktion keinen Militärschlag an, sondern zusätzliche, "machtvolle" Sanktionen gegen den Iran, die sofort in Kraft treten und so lange bestehen bleiben sollten, bis die Islamische Republik ihr Verhalten ändere. Außerdem forderte er die Nato auf, sich stärker im Nahen Osten zu engagieren.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Der Präsident verteidigte auch die Tötung Soleimanis. Dieser sei für den Tod Tausender US-Bürger verantwortlich und sei getötet worden, um weitere Angriffe zu verhindern.

Das Protokoll des Tages zum Nachlesen:

RND/dpa/AP/das/fh

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen