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Live: Gesundheitsminister Lauterbach und RKI-Chef Wieler informieren über Corona-Lage

  • Das Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland nimmt leicht ab, bleibt aber hoch.
  • Nach Inventur verkündete Neu-Gesundheitsminister einen befürchteten Impfstoffmangel im neuen Jahr.
  • Heute äußern sich Lauterbach und RKI-Chef Lothar Wieler: Verfolgen Sie die Pressekonferenz hier ab 15 Uhr im Livestream.
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Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will sich am Donnerstag (15.00) zu den Bemühungen für mehr Corona-Impfstoff zum Start ins neue Jahr äußern. Der SPD-Politiker hatte nach einer Inventur zum Amtsantritt von mangelnden Dosen für das erste Quartal gesprochen - vor allem für Auffrischungsimpfungen, die auf breiter Front weitergehen sollen. Der Bund will nun, wie am Mittwoch bereits bekannt wurde, für 2,2 Milliarden Euro rund 92 Millionen zusätzliche Dosen kaufen.

Weiteres Thema in der Bundespressekonferenz sollen Kinderimpfungen sein. Es ist der erste gemeinsame Auftritt des neuen Ministers mit dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. Lauterbachs Vorgänger Jens Spahn (CDU) hatte regelmäßig gemeinsam mit Wieler über die Entwicklung der Pandemie informiert.

Livestream ab 15 Uhr: Lauterbach und Wieler zur aktuellen Corona-Lage

Die Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach und RKI-Chef Lothar Wieler startet um 15 Uhr. Der Beginn kann sich um einige Minuten verzögern. Sie finden die Übertragung auch hier bei Youtube.

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„Wir können in der nächsten Woche 1,2 Millionen Dosen Biontech für ganz Deutschland ausliefern, in der Woche darauf 800.000 Dosen und dann noch einmal 1,2 Millionen Dosen“, sagte Lauterbach in der Sendung „Markus Lanz - Das Jahr 2021″. „Das sind schon Reserven. Wir schütten hier alles aus. Denn die Kampagne muss ja laufen so gut, wie sie kann.“ Für 2,2 Milliarden Euro will die neue Bundesregierung nun mehr als 90 Millionen Dosen Biontech-Impfstoff nachkaufen.

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Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Donnerstag) ist Grund für den Mangel, dass Deutschland und die EU im Frühherbst eine Bestelloption über mehrere Millionen zusätzliche Dosen Biontech verstreichen ließen. Mögliches Lieferdatum wäre der Januar 2022 gewesen, so das Blatt. Weder der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hätten auf zusätzlichen Impfstoff gedrängt.

Aus der CDU kam der Vorwurf, Lauterbach rufe „Feuer“, um dann Feuerwehr zu spielen. Der SPD-Politiker betonte, die Mitteilung über Impfstoffknappheit sei kein Vorwurf gegen Vorgänger Jens Spahn (CDU). Über das ganze Jahr hinweg sei auch genug Impfstoff vorhanden gewesen - aber nicht für eine sehr schnelle Boosterkampagne. „Ich versuche jetzt, notfallmäßig Impfstoff aus osteuropäischen Ländern zurückzukaufen.“ Das dorthin gelieferte Serum könne zum Teil nicht verimpft werden.

RND/dpa/fw

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