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Linke: Corona-Beschränkungen müssen transparent und logisch sein

  • Linken-Fraktionschef Bartsch ist grundsätzlich offen für die Fortführung von Corona-Beschränkungen.
  • Er fordert aber „Transparenz, Nachvollziehbarkeit und mehr Logik in den Entscheidungen“.
  • Die „Ein-Freund-Regel“ soll deshalb gestrichen werden.
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Berlin. Die Linkspartei hat sich grundsätzlich offen gezeigt für eine Verlängerung von Corona-Beschränkungen, fordert aber eine umfassende Überarbeitung der Regeln. „Natürlich müssen bestimmte Maßnahmen verlängert werden, aber es braucht Transparenz, Nachvollziehbarkeit und mehr Logik in den Entscheidungen“, sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die Ein-Freund-Regel unter Kindern ist lebensfremd und muss kassiert werden“, fordert er. Ähnlich sei es beim Nachwuchssport. Hier sollte es Kindern und Jugendlichen wieder ermöglicht werden, in ihren Vereinen unter kontrollierten Bedingungen Sport zu treiben.

„Wir können nicht über Wochen und Monate alles zusperren. Kaum ein Gastronom versteht, warum bei Ikea volle Hütte sein darf und er schließen muss“, so Bartsch. „Wenn Möbelhäuser weiterhin öffnen dürfen, kann man Museen, Theater und Restaurants nicht länger schließen“, mahnte der Linken-Politiker.

Zuvor hatten Spitzenpolitiker von Bund und Ländern die Deutschen darauf vorbereitet, dass am Mittwoch bei den Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder eine Verlängerung des Teil-Lockdowns beschlossen werden wird. Eigentlich waren die Beschränkungen nur für den November geplant. Die Zahl der Neuinfektionen steigt zwar nicht mehr exponentiell, eine durchgreifende Senkung wurde aber bisher nicht erreicht.

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