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Lindner: „Für die FDP geht es nicht um Karriere und Posten“

  • FDP-Vorsitzender Christian Lindner hat sich gegen Personaldebatten im Rahmen einer möglichen Ampel-Koalitionsverhandlung ausgesprochen.
  • Er rate von dieser Diskussion in der Öffentlichkeit ab.
  • „Für die FDP geht es nicht um Karriere und Posten,“ erklärte Lindner.
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Berlin. FDP-Chef Christian Lindner hat sich gegen öffentliche Diskussionen über Ministerposten in einer möglichen Ampel-Koalition ausgesprochen. „Wichtig ist mir nur eins, jeder der drei Partner muss wirken können, muss Einfluss nehmen können.“

Das sagte Lindner am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. „Es gibt das Bundeskanzleramt, es gibt das Finanzministerium, es gibt ein neues Klimaministerium. Und ich bin der Meinung, jeder der Partner muss eine Möglichkeit haben, auch gestalterisch zu wirken.“

Habeck nannte Personalspekulationen „nicht hilfreich“

Lindner reagierte damit auf Äußerungen seines Stellvertreters Wolfgang Kubicki und des parlamentarischen Geschäftsführers der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann. Beide hatten erklärt, dass sie Lindner für den besten Kandidaten für das Amt des Finanzministers halten. Grünen-Co-Chef Robert Habeck kritisierte solche Personalspekulationen als „nicht hilfreich“.

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Lindner wies darauf hin, dass auch Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) für Habeck als Bundesfinanzminister geworben hatte. „Ich rate aber von diesen Diskussionen in der Öffentlichkeit ab“, betonte der FDP-Chef. „Für die FDP geht es nicht um Karriere und Posten.“

RND/dpa

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