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Lieber arbeitslos als getestet? Anwalt berichtet von mehr Kündigungen wegen Verweigerung von Corona-Tests

Wer nicht genesen oder geimpft ist, muss sich in Deutschland vor der Arbeit auf das Coronavirus testen lassen. Wer das verweigert, riskiert eine Kündigung (Symbolbild).

Wer nicht genesen oder geimpft ist, muss sich in Deutschland vor der Arbeit auf das Coronavirus testen lassen. Wer das verweigert, riskiert eine Kündigung (Symbolbild).

Hannover. Nach der Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz gibt es immer mehr Menschen, denen die Kündigung droht, weil sie sowohl eine Corona-Impfung als auch einen Corona-Test verweigern. Rechtsanwalt Michael Timpf aus Hannover berichtet der „Neuen Presse“ von einer Häufung von Kündigungsfällen, bei denen er um rechtlichen Beistand gebeten wird.

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Die im November eingeführte 3G-Regel am Arbeitsplatz sieht eigentlich vor, dass sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nicht genesen oder gegen das Coronavirus geimpft sind, täglich testen müssen, um am Arbeitsplatz erscheinen zu dürfen. Wer das Testen verweigert, muss mit einer Kündigung rechnen. Genau diese Fälle landen derzeit in der Kanzlei von Michael Timpf.

Kündigung ist oft rechtens

„Manche werden offenbar lieber arbeitslos, als sich testen zu lassen“, sagte der Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Hannover der Zeitung „Neue Presse“. In den meisten Fällen, sei diese Kündigung auch rechtens, so der Experte. Anders sei es hingegen, wenn ein Arbeitnehmer auch aus dem Homeoffice arbeiten könne. Dann sei die Kündigung „nicht verhältnismäßig“.

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Kurios ist derweil die Begründung, die Timpf – selbst Befürworter der Impfung und geboostert – häufig von seinen Mandantinnen und Mandanten zu hören bekommt: „Die Leute haben tatsächlich Angst, dass sie durch das Teststäbchen in der Nase Krebs bekommen.“

RND/ag

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