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#Lichtfenster – Steinmeier ruft zu Kerzengedenken an Corona-Tote auf

  • Der Bundespräsident plant eine zentrale Trauerfeier für an Covid-19 Verstorbene.
  • Sie soll nach Ostern in Berlin stattfinden.
  • Zuvor ruft Steinmeier dazu auf, abends zum Gedenken ein Licht ins Fenster zu stellen.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft dazu auf, zum Gedenken an die Corona-Toten allabendlich Lichter in die Fenster zu stellen. Das sagte das Staatsoberhaupt am Freitag in einer Ansprache auf seinen Social-Media-Kanälen.

„Für zu viele Menschen in unserem Land sind diese Corona-Wochen schrecklich dunkle Wochen“, sagte Steinmeier. „Viel zu viele müssen um Angehörige trauern. Viel zu viele kämpfen auf den Intensivstationen und in den Pflegeheimen um ihr Überleben. Viel zu viele müssen um geliebte Menschen bangen.“

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Aus Solidarität und Mitgefühl sollten die Menschen Lichter in die Fenster stellen. „Wir stellen ein Licht ins Fenster, weil wir wissen: Überall in unserem Land leiden Menschen“, sagte Steinmeier. Wir trauern mit den Angehörigen. Wir wünschen den Kranken schnelle Genesung. Mit unseren ‚Lichtfenstern‘ rufen wir einander zu: Die Toten der Corona-Pandemie sind für uns keine bloße Statistik. Auch wenn wir ihre Namen, ihre Familien nicht kennen – wir wissen: Jede Zahl steht für einen geliebten Menschen, der uns unendlich fehlt.“

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Das Licht des Bundespräsidenten soll allnächtlich im zentralen Fenster über dem Schlossportal von Bellevue leuchten.

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Frank-Walter Steinmeier hielt am Freitagmorgen eine Rede im Schloss Bellevue in Berlin.  © Reuters

Steinmeier kündigte zudem eine zentrale Trauerfeier für die Toten der Pandemie an. Diese solle nach Ostern in Berlin stattfinden. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich für solch eine Trauerzeremonie ausgesprochen.

Steinmeier hat eindringlich dazu aufgerufen, die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie einzuhalten. Ob die Maßnahmen und Beschränkungen Erfolg haben, hänge von jedem Einzelnen ab, sagte er am Freitag in Berlin zum Auftakt eines Videogesprächs mit Bürgerinnen und Bürgern, mit denen er sich bereits im Dezember über ihre Lage in der Pandemie ausgetauscht hatte.

Steinmeier: „Einige wenige Ignoranten“

Derzeit könnten „einige wenige Ignoranten“ und Menschen, die sich nicht an die Regeln halten, „manches gefährden“, sagte Steinmeier. Die Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie könnten deshalb länger andauern müssen, als sich dies alle wünschten.



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