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20 Menschen ertrinken vor Libyens Küste - 500 Migranten festgenommen und zurückgebracht

  • Immer wieder geraten hunderte Migranten auf dem Weg von Libyen nach Europa in Seenot – viele von ihnen sterben deshalb.
  • Nun sind erneut 20 Menschen bei der Überfahrt ums Leben gekommen, weitere 500 wurden von der libyschen Küstenwache festgenommen.
  • Die Gründe sind unklar – Libyen wird jedoch immer wieder aggressives Verhalten vorgeworfen.
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Tripolis. Vor der Küste Libyens sind rund 20 Migranten bei dem Versuch einer Überfahrt nach Europa ertrunken.

Mehr als 500 Menschen seien zudem in den vergangenen 24 Stunden abgefangen und nach Libyen zurückgebracht worden, teilte eine Sprecherin der Internationalen Organisation ‎für Migration (IOM) am Mittwoch auf Twitter mit. Sie wurden demnach allesamt festgenommen. Warum genau die Menschen ertranken, sagte die Sprecherin nicht.

Immer wieder sterben hunderte Migranten auf dem Weg von Libyen nach Europa - meistens, weil ihre untauglichen Boote in Seenot geraten.

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Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge werden Migranten in Libyen in Internierungslagern ausgehungert, gefoltert und ausgebeutet. Auch die libysche Küstenwache gefährdet demnach ihr Leben - etwa durch aggressive Manöver auf See oder Schüsse.

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Die von der EU unterstützte Küstenwache fing zwischen Januar und Juni dieses Jahres rund 15.000 Menschen auf See ab und brachte sie zurück in das nordafrikanische Bürgerkriegsland.

RND/dpa

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