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Lettlands Staatspräsident positiv auf Corona getestet - Leichte Symptome bei Levits

  • Lettlands Präsident Egils Levits war am Mittwochabend von einem Arbeitsbesuch aus Schweden zurückgekehrt nach Riga.
  • Danach fielen mehrere Corona-Tests bei ihm positiv aus.
  • Das Staatsoberhaupt zeigt leichte Symptome.
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Riga. Lettlands Staatspräsident Egils Levits ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Präsidialkanzlei in Riga zeige das Staatsoberhaupt des baltischen EU- und Nato-Landes leichte Symptome. Bei Levits war ein Schnelltest am Mittwochabend nach seiner Rückkehr von einem Arbeitsbesuch in Schweden positiv ausgefallen. Ein PCR-Test am Donnerstag bestätigte das Testresultat, sagte eine Sprecherin der Präsidialkanzlei. Levits werde nun von zu Hause arbeiten. Mehrere geplante physischen Termine seien abgesagt worden.

Levits hatte zuvor bereits sein für Donnerstag geplantes Treffen mit dem neuen estnischen Präsidenten Alar Karis verschoben, der zu seinem Antrittsbesuch nach Riga gekommen war. Karis kam auf seiner ersten Auslandsreise als estnisches Staatsoberhaupt stattdessen mit Parlamentspräsidentin Inara Murniece zusammen.

Auch das Programm auf Karis' zweiter Reisestation änderte sich wegen der Corona-Infektion von Levits: Sein finnischer Amtskollege Sauli Niinistö verschob das in Helsinki vorgesehene Treffen, weil er sich vorsorglich in Selbstisolation begeben hat. Niinistö hatte am Mittwoch in Schweden an einem internationalen Forum zum Gedenken an den Holocaust in Malmö teilgenommen. Er war dabei nach Angaben der finnischen Präsdialkanzlei mit Levits zum Frühstück zusammengekommen.

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Levits hatte sich im Februar als einer der ersten in Lettland vor laufender Kamera gegen Corona impfen lassen. Damit wollte der 66-Jährige die 1,9 Millionen Bürger des Baltenstaate ermutigen, es ihm nachzutun. In Lettland läuft die Impfkampagne nur sehr schleppend. Zugleich stieg die Infektionsrate in den vergangenen Wochen deutlich - die Regierung in Riga hat deshalb den Notstand verhängt. Er gilt seit Montag bis zum 11. Januar.

RND/dpa

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