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Esken verteidigt sich gegen Kritik an Äußerung zu Polizei

  • SPD-Chefin Saskia Esken hatte gefordert, zu überprüfen, ob der Polizeieinsatz in der Silvesternacht in Leipzig angemessen war.
  • Dafür wurde Esken am Freitag viel kritisiert.
  • Nun verteidigte sich Esken gegen diese Kritik und erklärte ihre Äußerungen.
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Berlin. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat ihre Äußerung zur Polizeitaktik beim Silvestereinsatz in Leipzig konkretisiert, die teils als Kritik an den Beamten aufgefasst worden war. Inhaltlich rückte sie davon aber nicht ab. "Es geht mir nicht darum, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zu kritisieren in ihrem Handeln", sagte sie am Freitagabend im ZDF. "Dann sage ich, dass mir das leid tut, dass so eine Interpretation natürlich vollkommen falsch ist."

Es gehe ihr darum, in Frage zu stellen, ob es genug Polizisten gegeben habe und ob deren Vorgehensweise richtig gewesen sei - etwa hinsichtlich der Frage, "an welchen Ort begibt man sich und wie geht man mit der Eskalation um".

Auf Twitter reagierte Esken auch auf Kritik des FDP-Chefs Christian Lindner.

Bei dem Einsatz in dem alternativen Stadtteil Connewitz war ein Polizist schwer am Kopf verletzt worden, nach Einschätzung der Ermittler von Linksextremisten. Er wurde operiert, konnte das Krankenhaus am Freitag aber wieder verlassen. Unter anderem Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte nach Eskens Äußerung dazu geraten, eher über die Gewalttäter zu reden: "Die muss man politisch, medial und mit Polizei und Justiz bekämpfen, statt aus der Ferne über die Strategie der Polizei zu schlaumeiern."

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RND/dpa

Weiterlesen: Überblick: Was geschah in der Silvesternacht in Leipzig?

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