Leipzig-Connewitz: Brandstiftungen und Krawalle an Baustelle

  • Im Leipziger Stadtteil Connewitz treffen immer wieder Links- und Rechtsextreme aufeinander.
  • Nun hat es auf einer Baustelle gebrannt.
  • Aus welchem Lager die Täter stammen, ist noch nicht bekannt.
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Leipzig. Im alternativ geprägten Leipziger Stadtteil Connewitz haben Unbekannte Feuer an einer Baustelle gelegt und die alarmierten Polizisten und Feuerwehrleute angegriffen. Zwei Beamte seien dabei in der Nacht zum Samstag verletzt worden, teilte die Polizei mit. Das Polizeiliche Terrorismus- und Abwehrzentrum des Landeskriminalamts Sachsen soll die Ermittlungen übernehmen. Zunächst wollte die Polizei keine Angaben dazu machen, aus welchem politischen Lager die Angreifer stammen.

Die Einsatzkräfte waren zunächst gegen Mitternacht zu dem Brand gerufen worden. Nachdem das Feuer gelöscht war, zogen sie sich zurück. Daraufhin wurde der Brand nach Angaben der Polizei erneut entfacht. Polizisten und Feuerwehrleute kehrten zurück, wurden aber aus einer Gruppe von etwa 50 Menschen mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen.

Ein Polizist habe dabei ein Knalltrauma erlitten, eine Beamtin sei durch eine geworfene Flasche verletzt worden, so die Polizei. Mehrere Streifenwagen seien beschädigt worden. Auch nach dem Einsatz brannten in der Umgebung der Baustelle nach Angaben der Polizei noch Container.

Connewitz: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Die Polizisten nahmen vor Ort einen 32 Jahre alten Mann fest, der Flaschen geworfen haben soll. Auch andere mutmaßliche Täter seien vorübergehend festgenommen worden. Mehrere Menschen, welche die Löscharbeiten stören wollten, wurden des Platzes verwiesen.

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In Leipzig hat es in den vergangenen Wochen wiederholt auf Baustellen gebrannt. So gingen etwa in der Nacht zum 3. Oktober drei Kräne in Flammen auf. "Hier sind Extremisten am Werk", hatte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) vor eineinhalb Wochen gesagt.

RND/dpa

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