Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Experten warnen: Schulsystem steuert auf „Kollaps“ zu

Die GEW hat in Zusammenhang mit dem Lehrermangel vor einem „Kollaps" des Schulsystems gewarnt (Archivbild).

Die GEW hat in Zusammenhang mit dem Lehrermangel vor einem „Kollaps" des Schulsystems gewarnt (Archivbild).

Bielefeld. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat vor einem Kollaps des Schulsystems und gravierenden Ausfällen bei Unterricht und Lernzielen gewarnt.

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Die NRW-Landesvorsitzende Ayla Çelik sprach in der „Neuen Westfälischen“ (Dienstag) von einem Bildungssystem, das geprägt sei von einem Mangelzustand. „Ohne deutliche Entlastung steuern wir zielsicher auf einen Kollaps zu.“

Warnung vor „beträchtlichem Unterrichtsausfall“

Angesichts von Pandemie und Fachkräftemangel mahnte die Bundesvorsitzende Maike Finnern für das kommende Schuljahr: „Wenn wir diese Überlastungssituation nicht in den Griff bekommen, wird beträchtlicher Unterrichtsausfall nicht zu vermeiden sein.“

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Trotz gewachsener Ausgaben für die Schulen und zusätzlicher Lehrerjobs ist die Lücke zwischen bereitstehenden Lehrerstellen und der tatsächlichen Besetzung größer geworden. Laut NRW-Schulministerium ist die Zahl der Lehrerstellen zwar seit Oktober 2017 um 7829 auf rund 160.120 gewachsen. Allerdings waren davon am 1. Juni dieses Jahres rund 4369 nicht besetzt. Vor fünf Jahren waren dagegen 2945 von 152.291 Stellen unbesetzt.

RND/dpa

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