Lauterbach zu #allesdichtmachen: Mit Anschuldigungen abrüsten

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach
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Berlin. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat auf #allesdichtmachen reagiert. Ihn habe die Aktion deutscher Schauspieler nicht überzeugt, schrieb der Politiker auf Twitter. Er forderte: „Trotzdem müssen wir alle mit Anschuldigungen und Beleidigungen abrüsten.“
Damit reagierte Lauterbach auf einen Tweet von Jan Josef Liefers. Dieser hatte an der Aktion teilgenommen und sich später verteidigt.
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Die mehr als 50 Promis, die in ironischen Clips mit der Corona-Politik abrechneten, lösten eine große Diskussionswelle im Internet aus.
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Karl Lauterbach appellierte derweil an die Solidarität: „Es sind jetzt nur noch wenige Wochen, bis der Impfeffekt die dritte Welle bricht. Das schaffen wir auch noch, aber nur gemeinsam.“ Er machte deutlich, dass die Schauspieler zwar auf ihre Probleme aufmerksam machen, aber Wissenschaftler und Politiker dies eben auch tun. „Toleranz muss sein“, schrieb Lauterbach.
Die beschlossenen Maßnahmen würden die Lage deutlich verbessern. „Häme, Spott und Besserwisserei helfen nicht weiter“, sagte Lauterbach.
Weitere Tote und Hass wolle nun keiner, schrieb der SPD-Politiker weiter: „Davon haben wir genug. Ich weiß, wovon ich rede.“ Karl Lauterbach spielte damit auf die andauernden Anfeindungen gegen seine Person an. Er gehört zu den exponiertesten politischen Persönlichkeiten in der Debatte um die Pandemiebekämpfung.
Mit der Aktion #allesdichtmachen wollten bekannte deutsche Schauspieler gegen die Corona-Politik der Regierung protestieren. Dies wurde heftig kritisiert.
RND/ag














