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Laut VW: keine Regenbogenwerbung bei EM-Spielen in Russland und Aserbaidschan

  • Bei den EM-Spielen in Russland und Aserbaidschan wird es offenbar keine Regenbogenwerbung der Sponsoren im Stadion geben.
  • Das sagte der Volkswagen-Konzern gegenüber dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND).
  • Hintergrund sollen „Bedenken der Uefa“ sein.
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Hannover. Nach Angaben von Volkswagen wird es bei den EM-Viertelfinalspielen in Russland und Aserbaidschan in den Stadien keine Bandenwerbung in Regenbogenfarben geben. Vorangegangen war ein Verbot der Uefa, das Stadion in München in Regenbogenfarben leuchten zu lassen. Als Reaktion hatten die EM-Hauptsponsoren ihre Werbung an den Banden am Spielfeldrand in Regenbogenfarben getaucht. Bei den bevorstehenden Spielen sei dies laut Uefa „nicht möglich“, sagte ein Volkswagensprecher dem RND.

Volkswagen: Regenbogenwerbung laut Uefa nicht möglich

Um nach dem umstrittenen Gesetz zu Homosexualität und Transgendern in Ungarn ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen, hatten Sponsoren wie VW bei den vergangenen EM-Spielen ihre Werbung in Regenbogenfarben geschaltet. Dies wollte Volkswagen nach eigenen Angaben auch bei den Viertelfinalspielen in St. Petersburg, München, Baku und Rom tun. „Aufgrund von Bedenken der Uefa im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen an den Spielorten in Russland und Aserbaidschan hat der Verband uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine Bespielung der Werbebanden in Regenbogenfarben in St. Petersburg und Baku nicht möglich sei“, erklärt der Volkswagen-Konzern.

In München und Rom sollen aber bunte LED-Werbebanden zum Einsatz kommen „und nach Möglichkeit auch in den restlichen Spielen des Turniers“, heißt es von Volkswagen.

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Zuletzt befürwortete die Uefa Regenbogenwerbung

In der vergangenen Woche begrüßte die Uefa noch die Regenbogenwerbung ihrer Geldgeber. Eine solche Entscheidung stehe jedem Sponsor frei und werde von der Uefa unterstützt, hieß es. Der Fußballverband schreibt: „Wir glauben fest an gleiche Rechte für alle, dazu gehört auch die Unterstützung der LGBTQI+-Community“. Am Sonntagabend teilte die Uefa mit, dass Flaggen mit einem Regenbogen nicht politisch und im Stadion erlaubt seien.

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