Laschet zur K-Frage: Haben uns anstrengende Tage zugemutet

  • Der Machtkampf ist zu Ende: Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union.
  • Am Abend räumte er ein, dass sich CDU und CSU anstrengende Tage zugemutet hätten.
  • Er verwehrt sich aber gegen den Eindruck, der Machtkampf mit Söder haben die Union gespalten.
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Berlin. Nach seiner Kür zum Kanzlerkandidaten hat CDU-Chef Armin Laschet die Geschlossenheit der Union betont. „Ich glaube, dass wir inhaltlich, CDU und CSU, so eng beieinander sind wie lange nicht mehr“, sagte Laschet am Dienstagabend in der ZDF-Sendung „Was nun...?.

Er verwahrte sich gegen den Eindruck, dass sein Machtkampf mit CSU-Chef Markus Söder die Union gespalten habe. Wenn es zwei Kandidaten gebe und dann abgestimmt werde, sei das keine Spaltung, so Laschet. „Das nennt man Demokratie.“

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Er räumte aber auch ein: „Wir haben uns anstrengende acht bis zehn Tage zugemutet.“ Im Bundestagswahlkampf setze er auf die Unterstützung Söders und der CSU: „Wir gewinnen das nur zusammen.“

Laschet will auf CDU-Basis zugehen und Kreisverbände besuchen

Laschet will nun auf seine Kritiker zugehen. Das kündigte er in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“ an. Sein Ziel sei es immer gewesen zu versöhnen, zuzuhören und Gegensätze zusammenzubringen. Das brauche die CDU jetzt.

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Laschet dankt Söder und der CSU für „fairen Umgang”
2:30 min
Union-Kanzlerkandidat und CDU-Chef Armin Laschet bedankt sich beim CSU-Vorsitzenden und Kontrahenten Markus Söder und der bayerischen Schwesterpartei.  © Reuters
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„Das werde ich jetzt nach diesen Ereignissen wieder tun. Ich war heute bereits in der Bundestagsfraktion. Ich gehe in die Kreisverbände in den nächsten Tagen“, sagte Laschet. „Und ich glaube, diese Qualität - Menschen in einer Zeit von großen Anspannungen zusammenzubringen - brauchen wir auch in diesem Bundestagswahlkampf.“

Die Zugkraft des im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur unterlegenen CSU-Vorsitzenden Markus Söder will Laschet auch im Wahlkampf nutzen. „Er wird eine prägende Figur natürlich in diesem Unionswahlkampf sein. Er hat auch selbst gesagt, er bringt sich da sein“, sagte der CDU-Chef. „Und persönlich werden wir das auch gemeinsam stemmen. Denn das kann - das ist auch meine Botschaft - nicht einer allein schultern, diese große Aufgabe.“

RND/dpa

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