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Laschet widerspricht Merz-Vorwurf: „Schutz der Menschen im Fokus“

  • Geht es nach Friedrich Merz, wurde der CDU-Parteitag verschoben, um ihn als Parteivorsitzenden zu verhindern.
  • Besonders Armin Laschet brauche Zeit, um sich gegen ihn zu profilieren.
  • Der NRW-Ministerpräsident hat sich nun dazu geäußert und die Anschuldigungen weggelächelt.
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Eigentlich sollte es über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehen, doch bei der Pressekonferenz am Mittwoch musste sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auch Fragen zu seinem Parteikollegen Friedrich Merz stellen.

Der hatte kurz vorher noch für ordentlich Diskussionen gesorgt, weil er in der Absage des CDU-Bundesparteitags den Versuch sah, seinen Parteivorsitz zu verhindern. Die Absage des Wahlparteitages am 4. Dezember sei „der letzte Teil der Aktion ‚Merz verhindern‘ in der CDU“, so der Politiker.

Kein Parteitag in aktueller Corona-Lage

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Auf die Frage, ob es stimme, dass er als Kandidat mehr Zeit brauche, um sich zu profilieren, konnte sich Laschet ein Lächeln nicht verkneifen – und erklärte seine Sicht der Dinge. Es sei zwar verständlich, dass bei einer solchen Kandidatur auch Emotionen im Spiel seien, aber jetzt gehe es darum, „ruhig und besonnen“ zu bleiben. Jetzt stehe „der Schutz der Menschen in dieser Pandemie im Fokus“.

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Der NRW-Ministerpräsident fordert die Wiedereinführung strenger Kontaktregeln zur Bekämpfung des Coronavirus.  © Reuters

Man könne derzeit keinen Bundesparteitag mit tausend Delegierten durchführen, so Laschet. „Und ich bleibe auch dabei: In einer solchen Situation, vor der wir stehen und wo wir den Menschen sehr viel zumuten, in den nächsten Tagen, müssen Parteien Vorbild sein.“ Das sei die „einzige Motivation“ hinter der Absage gewesen, stellte der NRW-Ministerpräsident klar. Zudem stoßen Laschet mediale Vergleiche, die Merz mit Donald Trump gleichstellen, sauer auf: „Ich kenne ihn seit vielen Jahren. Merz mit Trump zu vergleichen ist völlig fehl am Platz.“

RND/dpa/jap

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