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Laschet: Corona könnte Gesellschaft mehr spalten als Flüchtlingsfrage

  • NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sieht in der Corona-Krise ein massives soziales Gefälle.
  • Er fürchtet eine stärkere gesellschaftliche und wirtschaftliche Spaltung.
  • Wichtig sei nun, eine eine Strategie mit mehreren Säulen zu entwickeln.
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Augsburg. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sieht den gesellschaftlich Zusammenhalt in Deutschland durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in Gefahr. Während viele dank relativ gesicherter Einkommen “dem entschleunigten Leben in Corona-Zeiten vielleicht sogar etwas Gutes abgewinnen” könnten, müssten andere um ihre Jobs, ihre Einkünfte oder gar ihre Existenz fürchten, sagte der CDU-Politiker der “Augsburger Allgemeinen” (Dienstag).

Es drohe deshalb eine stärkere gesellschaftliche und wirtschaftliche Polarisierung und Spaltung als während der Flüchtlingskrise.

Laschet, der sich um den Vorsitz der CDU bewirbt, sieht eine Kernaufgabe darin, eine Strategie zum Erhalt des Industrielandes Deutschland zu entwickeln: “Das Thema Ökologie wird uns erhalten bleiben, aber die Menschen werden mehr danach fragen, wie wir wirtschaftlich wieder aus der Krise herauskommen.” Zudem müsse eine Allianz mit den Sozialpartnern geschmiedet werden, “damit die soziale Frage nicht vergessen wird. Sonst driftet das Land auseinander”.

RND/dpa

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