SPD-Generalsekretär Klingbeil: Söder führt Laschet vor

  • Generalsekretär Lars Klingbeil sagt: „Der Unions­kanzler­kandidat kennt das eigene Programm nicht.“
  • Der CSU-Chef werde Laschet in die Enge treiben.
  • Das ändere aber nichts an deren „Wahlprogramm der sozialen Kälte“.
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Berlin. SPD-General­sekretär Lars Klingbeil hat den Steuerstreit zwischen Unions­kanzler­kandidat Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder als peinliches Schauspiel und Beleg für das anhaltende Zerwürfnis der beiden Partei­vorsitzenden gewertet.

„Die Union verheddert sich weiter mit ihren Steuerplänen, weil der eigene Kanzlerkandidat das Programm nicht kennt. Das ist nicht nur peinlich, sondern bringt auch den ärgsten Konkurrenten aus den eigenen Reihen wieder auf den Plan“, sagte Klingbeil dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND). Denn: „Söder führt Laschet öffentlich vor und setzt sich mit seiner CSU vom gemeinsamen Kandidaten ab.“

Die Union wolle Steuer­geschenke an Spitzen­verdiener verteilen. Das sei in ihrem „Programm der sozialen Kälte“ so beschlossen und im Juni in zur Schau gestellter Einigkeit präsentiert worden. „Da kommt Laschet nicht mehr raus“, sagte Klingbeil. Söder werde ihn in die Enge treiben.

Laschet hatte erklärt, für Steuer­erleichterungen sei im Moment kein Geld da und im Wahl­programm der Union stehe auch keine einzige Steuer­entlastung. Dem widersprach Söder entschieden und empfahl die Lektüre des Programms, in dem Steuer­entlastungen „schwarz auf weiß“ stünden.

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