Vorläufiges Endergebnis

SPD gewinnt Wahl im Saarland deutlich – CDU stürzt ab, Grüne verpassen Einzug in Landtag knapp

Hat die Wahl im Saarland für sich entschieden: SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger.

Hat die Wahl im Saarland für sich entschieden: SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger.

Die SPD hat die Landtagswahlen im Saarland hoch gewonnen. Laut vorläufigem Endergebnis stimmten 43,5 Prozent der Wählenden für die Sozialdemokraten mit Anke Rehlinger als ihre Spitzenkandidatin (2017: 29,6 Prozent). Der amtierende Ministerpräsident Tobias Hans und seine CDU kommen lediglich auf 28,5 Prozent und verloren damit über 10 Prozent zur zurückliegenden Parlamentswahl im Saarland in 2017 (40,7 Prozent).

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Die AfD gelang laut Landeswahlleiterin mit 5,7 Prozent (2017: 6,2 Prozent) erneut der Einzug in den Landtag - wenn auch nur knapp. Offenbar nicht im neu gewählten Landtag vertreten sind Grüne und FDP. Die Grünen lagen nach dem vorläufigen Endergebnis bei 4,99502 Prozent der abgegebenen Stimmen (2017: 4,0 Prozent). Sie müssen auf das amtliche Endergebnis hoffen. „Angesichts des knappen vorläufigen amtlichen Wahlergebnisses wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich beim amtlichen Endergebnis Abweichungen sowohl bei der Anzahl der Wahlberechtigten, der Wählerinnen und Wähler sowie der gültigen und ungültigen Stimmen als auch bei der endgültigen Sitzverteilung auf die Parteien ergeben können“, heißt es dazu auch von der Landeswahlleitung des Saarlandes.

Mit 4,8 Prozent verpasst die FDP erneut den Einzug in den Landtag. Bereits 2017 (3,3 Prozent) und 2012 war es ihnen nicht gelungen, die 5-Prozent-Hürde zu nehmen.

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Deutlich fällt das Ergebnis für die Linke aus. Sie kommt nur noch auf 2,6 Prozent und scheitert damit deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde. 2017 hatte sie mit ihrem damaligen Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine im Saarland noch satte 12,8 Prozent eingefahren.

Die SPD kann allein regieren

Damit sind in Saarbrücken zwei Regierungskonstellationen sicher möglich. Die SPD könnte weiter mit der CDU in einer großen Koalition regieren, allerdings müsste die Union dann in die Rolle des Juniorpartners gehen. Da die Sozialdemokraten mit 29 Sitzen aber die Mehrheit im Landtag stellen, könnten sie auch allein regieren. Sollten die Grünen nach der Bekanntgabe des endgültigen Endergebnissen den Einzug ins Landesparament doch noch schaffen schaffen, wäre auch Rot-Grün eine Option.

+++ Der Liveticker zur Wahl im Saarland +++

Der Landtag mit 51 Abgeordneten ist der kleinste in Deutschland. Trotzdem gilt die Wahl auch als Stimmungstest für die Bundespolitik. In diesem Jahr finden noch Landtagswahlen im Mai in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sowie im Oktober in Niedersachsen statt.

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RND/fw/sag

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