Künftiger Verdi-Chef will Milliarden-Konjunkturprogramm

  • 18 Jahre lang hat Frank Bsirske die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi geführt.
  • In Kürze soll Frank Werneke zu seinem Nachfolger gewählt werden.
  • Der künftige Mann an der Spitze fordert im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland ein milliardenschweres Konjunkturprogramm.
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Berlin. Der designierte neue Verdi-Chef Frank Werneke fordert angesichts der schwächelnden Konjunktur ein milliardenschweres Investitionsprogramm. „Wir müssen die Binnennachfrage stärken, um die Wirtschaft weiter zu beleben“, sagte Werneke dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „In den Kommunen gibt es einen Investitionsstau von knapp 200 Milliarden Euro. Die Konsequenz kann nur sein, sich von der Ideologie der schwarzen Null zu verabschieden.“

Vorsitzendenwahl am 24. September

Werneke stellt sich am 24. September beim Verdi-Bundeskongress in Leipzig als Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Frank Bsirske zur Wahl. Der 52-Jährige ist seit 2002 Verdi-Vize. Werneke sagte weiter, eine Niedriglohnstrategie wäre völlig verfehlt und würde die Rezessionsgefahr noch erhöhen: „Entscheidungen für massive Investitionen in Deutschland sind überfällig. Es muss etwas passieren.“ Gegensteuern sei jetzt notwendig.

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