• Startseite
  • Politik
  • Kühnert gibt Juso-Vorsitz vorzeitig auf und kandidiert für den Bundestag

Kühnert gibt Juso-Vorsitz vorzeitig auf und kandidiert für den Bundestag

  • Kevin Kühnert schreitet weiter auf die große Bühne der Bundespolitik.
  • Den Juso-Bundesvorsitz will er im kommenden Jahr schon vorzeitig abgeben.
  • Stattdessen will er sich auf seine Kandidatur für den Bundestag konzentrieren.
1:25 min
Gegenüber den Landes- und Bezirksvorsitzenden der Jusos gab der bisherige Juso-Chef Kevin Kühnert bekannt, dass er sein Amt im November niederlegen und will für den Bundestag kandidieren wolle. Zudem kommentierte er die Beweggründe seiner Entscheidung und äußerte Ziele und Pläne, die er mit der SPD habe.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert will sein Amt vorzeitig abgeben und 2021 für den Bundestag kandidieren. Der 31-Jährige stellt sein Amt beim Bundeskongress Ende November zur Verfügung, wie eine Sprecherin der SPD-Nachwuchsorganisation der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend bestätigte. Zuvor hatte der Berliner "Tagesspiegel" darüber berichtet. Die Neuwahl des Juso-Vorsitzenden wird damit um ein Jahr vorgezogen. Ein personeller Wechsel rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2021 sei der "bestmögliche Zeitpunkt", sagte Kühnert dem "Tagesspiegel". Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger hätten es verdient, "dem SPD-Wahlkampf den eigenen Stempel aufzudrücken".

Kühnert, der auch stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender ist, kündigte an, dass er für die Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg antreten wolle. Dieser Wunsch sei im SPD-Kreisvorstand "sehr wohlwollend" aufgenommen worden, sagte er der Zeitung.

Kühnert ist gebürtiger Berliner und seit 2017 Juso-Vorsitzender. Im November 2019 wurde er wiedergewählt. Bundesweit bekannt wurde Kühnert als ein Kopf der #NoGroko-Kampagne von Anfang 2018. Im Rennen um die neue Parteispitze hatten die Jusos im vergangenen Jahr das Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans unterstützt, das sich letztlich auch durchsetzen konnte.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen