Kubicki verzichtet auf Teilnahme an FDP-Dreikönigstreffen

  • Die FDP startet traditionell mit ihrem Dreikönigstreffen in Stuttgart in ein neues Jahr.
  • Doch beim diesjährigen Auftakt müssen die Liberalen auf Wolfgang Kubicki verzichten.
  • Der FDP-Vize sagte seine Teilnahme überraschend ab – offenbar wegen einer Terminkollision.
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Berlin/Stuttgart. Der stellvertretende Parteivorsitzende der FDP, Wolfgang Kubicki, hat seine Teilnahme am Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart abgesagt. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, begründete er die Absage mit Terminproblemen. Demnach gebe es zu viele Parallelveranstaltungen. Der Zeitung sagte er: „Stuttgart ist keine Pflichtveranstaltung, sondern eine Kür.“ Auch sei er nicht der Einzige aus der FDP-Spitze, der passen müsse.

Die FDP begeht ihren Jahresauftakt traditionell am Dreikönigstag in Stuttgart. Dabei geht es stets um die Kursbestimmung der Partei. Für 2020 gab FDP-Chef Christian Lindner bereits das Ziel aus, mit der Partei wieder in den zweistelligen Prozentbereich zu wollen. Dafür wollen sich die Liberalen auch um enttäuschte Ex-SPD-Anhänger bemühen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Die FDP kann und wird viele leistungsorientierte und weltoffene Ex-SPD-Wähler ansprechen.“

Auch Kubicki will die FDP wieder in höheren Sphären sehen. „Wir dürfen uns mit unseren 8, 9 Prozent nicht zufriedengeben“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Gut aufgestellt sieht er seine Partei jedenfalls dafür. „Linda Teuteberg (Anm. der Red.: Generalsekretärin der FDP) und ich sind eine herausragend gute Mischung, um Menschen jeglichen Geschlechts anzusprechen“, zitiert ihn die Zeitung.

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RND/cz

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