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Nach Protesten: Weißes Haus belegt Kuba mit weiteren Sanktionen

Ein Mann protestiert in New York gegen das Regime in Kuba. Er hält ein Schild mit der Aufschrift: „Castro-Regime, hört auf, unsere Jugend zu töten". (Symbolbild)

Ein Mann protestiert in New York gegen das Regime in Kuba. Er hält ein Schild mit der Aufschrift: „Castro-Regime, hört auf, unsere Jugend zu töten". (Symbolbild)

Washington. Die US-Regierung hat wegen der Unterdrückung der jüngsten Massenproteste in Kuba weitere Sanktionen verhängt. Betroffen seien zwei Beamte des Innenministeriums und eine Militäreinheit, teilte das US-Finanzministerium am Freitag mit.

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Die Maßnahme werfe ein Schlaglicht auf weitere Täter, die für die Unterdrückung der Forderungen des kubanischen Volkes nach Freiheit und Achtung der Menschenrechte verantwortlich seien, hieß es.

USA: Biden kündigt neue Sanktionen gegen Kuba an

Wegen des harten Vorgehens der kubanischen Regierung gegen pro-demokratische Demonstrierende haben die USA neue Sanktionen gegen Kuba angekündigt.

Infolge der Sanktionen wird unter anderem etwaiger Besitz der Betroffenen in den USA blockiert. US-Bürger dürfen mit ihnen keine Geschäfte mehr machen. Das Finanzministerium werde auch weiter jene Personen mit Strafmaßnahmen belegen, die es der kubanischen Regierung ermöglichten, „Menschenrechtsverletzungen gegen friedliche Demonstranten zu begehen“, hieß es.

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Die US-Regierung hatte bereits Kubas Polizei, den amtierenden Minister der Streitkräfte und eine für die Niederschlagung der Proteste verantwortlich gemachte Abteilung des kubanischen Innenministeriums mit Sanktionen belegt.

Am 11. Juli waren Tausende Kubaner in zahlreichen Städten spontan für Freiheit, gegen Unterdrückung und Mangelwirtschaft auf die Straßen gegangen. Solche Proteste hatte es in dem Karibikstaat seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

RND/dpa

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