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Kritik an Wahlspot: Laschet mit kohleverschmiertem Gesicht

  • Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat in den vergangenen Wochen für viel Kritik gesorgt.
  • Nun wird in den sozialen Medien über einen neuen Wahlkampfspot diskutiert.
  • Er zeigt Laschet mit kohleverschmiertem Gesicht – im Gegensatz zu allen anderen auf den Bildern.
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Berlin. Armin Laschet (CDU) musste schon viel Kritik einstecken. Doch wegen seines neuen Wahlkampfvideos werden nun wieder Stimmen laut, vor allem in den sozialen Medien. In einem Wahlvideo der Union läuft Kanzlerkandidat Laschet durch eine Kohlezeche – gemeinsam mit anderen Männern, doch als Einziger hat Laschet ein symbolisch mit Kohle verschmiertes Gesicht.

Die Kritik gilt vor allem seiner Inszenierung in der Zeche.

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Umfrage: SPD holt Union ein

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Fünf Wochen vor der Bundestagswahl hat die SPD die Union in einer Umfrage eingeholt. Im wöchentlichen Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für „Bild am Sonntag” sackt die Union mit Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) um 3 Prozentpunkte auf 22 Prozent ab. Die Sozialdemokraten mit ihrem Kandidaten Olaf Scholz klettern um 2 Punkte auf ebenfalls 22 Prozent.

Damit liegen Union und SPD erstmals seit April 2017 in der Wählergunst wieder gleichauf. Damals hatten die Sozialdemokraten unter dem damaligen Kanzlerkandidaten Martin Schulz ein Umfragehoch erlebt, das dann fünf Monate vor der damaligen Bundestagswahl dahinzuschmelzen begann.

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Die Grünen verlieren in der Insa-Umfrage einen Punkt und kommen auf 17 Prozent. Die FDP steigt um einen Punkt auf 13 Prozent, die AfD um einen Punkt auf 12 Prozent. Die Linke bleibt stabil bei 7 Prozent. Wahlumfragen sind allerdings generell mit Unsicherheiten behaftet und spiegeln nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider. Anders als andere Institute hatte Allensbach am Donnerstag für die Union 27,5 und für die SPD 19,5 Prozent veröffentlicht.

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Die Kanzlerkandidaten zu Gast beim RND
0:28 min
Bei „RND vor Ort“ kommen die Kanzlerkandidaten der größten Parteien ins Gespräch mit Kristina Dunz und Eva Quadbeck.  © RND

RND/lr mit Material der dpa

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