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Kommentar zur Kriminalstatistik

Schlechte Nachrichten für rechte Scharfmacher

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mit ihrem bayerischen Amtskollegen Joachim Herrmann (CSU, Mitte) und dem BKA-Chef Holger Münch (links) bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik in Berlin.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mit ihrem bayerischen Amtskollegen Joachim Herrmann (CSU, Mitte) und dem BKA-Chef Holger Münch (links) bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik in Berlin.

Sicher fühlen sich diese Zeiten wahrlich nicht an: Die Corona-Pandemie ist noch nicht besiegt, in unserer europäischen Nachbarschaft tobt ein brutaler Angriffskrieg, und auch Deutschland ist Teil der eskalierenden Konfrontation mit dem russischen Regime.

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Ausgerechnet die Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik kommt in dieser Lage gelegen: Zeigen die von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Dienstag präsentierten Zahlen doch, dass es um die Sicherheit Deutschlands im Innern immer besser bestellt ist. Seit Jahren gehen die Kriminalitätszahlen zurück.

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Das sind gute Nachrichten für die deutsche Gesellschaft – und schlechte Nachrichten für alle rechten Scharfmacher, Populisten und Extremisten, die sich seit Jahren bemühen, das Bild von einem kriminalitätsverseuchten Deutschland am Abgrund zu zeichnen.

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Wo die Fallzahlen ansteigen

Während die Zahl der Einbruchdiebstähle und Gewalttaten weiter sinkt, sind die Fälle von im Internet verbreiteten Bildern des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen erneut rasant angestiegen. Das einzig Hoffnungsvolle an diesem düsteren Befund: Der Anstieg ist zu einem großen Teil der gesteigerten Ermittlungsarbeit der Behörden und der besseren internationalen Zusammenarbeit geschuldet. Die erschreckenden Zahlen bringen Licht in ein längst bestehendes, grausiges Dunkel. Auch die Fallzahlen in der Cyberkriminalität steigen Jahr um Jahr. Sie mahnen: Die Polizei in Deutschland muss dringend digitaler werden, wenn sie Kriminellen auch in Zukunft etwas entgegensetzen will.

Kriminalstatistik 2021: Deutlicher Rückgang bei bundesweiten Straftaten

Die jüngste Kriminalstatistik zeigt aber auch einen besorgniserregenden Anstieg bei der Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen und bei Cyberkriminalität.

Und so erfreulich der Blick auf die sinkenden Zahlen der Allgemeinkriminalität auch ist: Schon Im Mai wird ein neuer Stimmungsdämpfer folgen. Dann stellt das Bundeskriminalamt die Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität vor. Vor allem wegen der radikalisierten Corona-Proteste wird es dabei einen neuen Negativrekord geben.

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